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Samstag, 29. Dezember 2012

Ich habe genug!





Die unsauberen Schweizer Banken mit ihren fragwürdigen Machenschaften – das ewige "Rosinenpicken" der Schweiz im Ausland – das erpresserische Muskelspiel der mächtigen EU mit Androhung der Kavallerie – die bedrohliche Zunahme der Wohnbevölkerung mit ihren negativen Auswirkungen – der unendliche Krieg im nahen Osten, der mich verfolgt, seit ich mich erinnern kann – die moderne Sklaverei durch unsere skandalöse Ausbeutung der Ärmsten in der dritten Welt – die Macht- und Geldgier der Menschen, die Verbreitung von Nuklearwaffen, die Diktatoren, die Einwanderung, die Zersiedelung, die Tierhaltung, die Klimaerwärmung, die Umweltverschmutzung,  das Wasser, Atom, Kriege, Flüchtlinge, Kindersoldaten, Sozialschmarozer, Hunger, Elend, Not ……. –  ach, ich mag es nicht mehr hören – Jahr für Jahr, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Nachricht für Nachricht, immer dasselbe, seit ich mich erinnern kann.

Ich habe genug davon!

Es ändert sich sowieso nichts, es kommt alles immer wieder. Es wird immer so sein und  immer so bleiben.
Die Menschheit wird nie dazu lernen und der Mensch kann sich grundsätzlich nicht ändern.

Ich habe die Hoffnung (fast) aufgegeben.




Kommentare :

Poetikon hat gesagt…

Aber Du weisst doch:
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Ich jedenfalls starte noch einen
Versuch, scheitert der auch, betrachte ich die Welt als
gescheitertes Unternehmen! Oder so ...
Alles Gute in 2013
sagt
Horst

dekoratz hat gesagt…

Lieber Herr Oter - nun ja - sehen wir es doch vielleicht so: "Frieden" fängt im kleinen an ...
Das war, ist und bleibt mein Motto - vielleicht hilft es auch Dir und der Welt in 2013 ...
Liebe Grüße nach einem anstrengenden Tag und nun zur Vollmondnacht -
Barbara

Alex hat gesagt…

Dieser Egoismus der Mächtigen, der die Schwächsten und Ärmsten unterjocht und tötet, widert mich an. Er macht mich zornig und....ich fühle mich hilflos.

Und so bleibt mir nichts, als in meinem Mikrokosmos Dinge "richtig" zu machen, um mir im Spiegel in die Augen blicken zu können. Das ist, global betrachtet, nicht besonders viel? Nein, das ist es nicht.
Alles nicht so einfach.

Liebe Grüße.

Herr Oter hat gesagt…

@Poetikon:
Na, ja, lieber Horst, ganz aufgegeben habe ich noch nicht ;) die Hoffnung stirbt wirklich zuletzt. Denn, neues Jahr, neuer Versuch, doch mit wenig Hoffnung auf mehr gegenseitige Rücksichtnahme.


@dekoratz:
Du hast natürlich wiedereinmal vollkommen recht, liebe Barbara. Würde jeder in seinem nächsten Umfeld für den notwendigen Respekt und den sorgsamen Umgang besorgt sein, wäre die Welt ein gutes Stück friedlicher, gerechter, nachhaltiger und liebevoller.


@Alex:
Mir geht es ganz ähnlich, liebe Alex. Aber Wut und Zorn bringen nichts, denn sie macht mit der Zeit unglücklich.

Ich finde auch, es bringt nichts, an den grossen, globalen Problemen herum zustudieren. Besser ist es, wie Du schreibst, dass jeder versucht in seiner eigenen, kleinen Welt die Dinge möglichst gut, gerecht und etwas weniger egoistisch zu bewältigen.
Das ist bereits nicht ganz einfach! Aber wenn es gelingt, so ist es doch jedes mal ein kleiner Sieg über die "Mächtigen" der Welt, die dazu nicht fähig sind.

@alle
Herzlichen Dank für eure Meinungen und nun noch viel Freude in den letzten Stunden im alten Jahr und dann viel Glück und Zufriedenheit im 2013.

Liebe Grüsse aus der sonnigen Mitte der Schweiz
Resunad