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Donnerstag, 9. Mai 2013

In den höchsten Tönen






In den höchsten Tönen schwärmen, das können viele, doch nicht immer alle mögen das hören.
Nicht so die „Grosse Wachsmotte“.
Sie kann Töne mit einer Frequenz von bis zu 300 Kilohertz empfangen – der höchste Wert, der bislang im Tierreich gemessen wurde. Da kann nicht einmal die Fledermaus, die diese Motten bei der Jagd mittels Ultraschall ortet, mithalten. Ihre Töne reichen nämlich nur bis 212 Kilohertz.
Im Vergleich, die Obergrenze des menschlichen Hörvermögens liegt gerade mal bei 18 bis 20 Kilohertz.
Dabei ist das Gehör der Wachsmotte äusserst einfach aufgebaut: Eine schwingende Membran und nur vier Hörzellen. Während beim Menschen das Aussenohr, das Mittelohr – mit Trommelfell, Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel – und dem Innenohr mit seinen zehntausenden Haarzellen eine hohe Komplexität erreicht.

Wer ist nun dieser aussergewöhnliche Hörkünstler?
Die „Grosse Wachsmotte“ (Galleria mellonella) ist laut Wikipedia ein nachtaktiver Kleinschmetterling mit einer Flügelspannweite von 20 bis 40 Millimeter. Sie ernährt sich vor allem von Pollenresten und Bienenwachs und die Weibchen legen darum ihre Eier in Bienenstöcken ab.
Viele haben jedoch nicht so ein „süsses“ Leben, denn die „ Grosse Wachsmotte“ wird gerne als Versuchstier in vielen Labors und Forschungsinstituten gehalten und bei Fischern wird die Raupe gerne als Lebendköder verwendet.


:)

Kommentare :

Anonym hat gesagt…

Das arme Ding!
T.O.&O.

Herr Oter hat gesagt…

Da hast Du recht
Grüessli
Re