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Freitag, 27. April 2012




Mir gefallen meine terroristischen Einzel-Angriffe auf die friedlichen Buchstaben der Tastatur.  
Wieso soll ich auf die alten Tage hin noch das Zehnfingersystem lernen?
meint Herr Oter und lächelt genüsslich vor sich hin.


:-))

Mittwoch, 25. April 2012






Inder haben den Ruf, es mit der Pünktlichkeit nicht so genau zu nehmen. Dazu folgende Anekdote:

Ein Indischer und ein Schweizer Geschäftsmann sind auf Geschäftsreise.
Im Flugzeug sitzen sie nebeneinander und kommen ins Gespräch, ein Wort gibt das andere:
„Woher sind Sie?“ fragt der Inder.
Als sein Schweizer Nachbar geantwortet hat, sagt er:
„Ach, aus der Schweiz?“ „Das ist aber ein schönes Land!“
„Ja“, antwortet der Schweizer, „und wir machen die genausten Uhren der Welt“, sagt er stolz und erkundigt sich bei seinem Sitznachbarn:
„Und woher kommen Sie? Aus Indien? Da war ich auch einmal. Auf Geschäftsreise.
Ach, überall diese Warterei! Sagen Sie, wieso geht bei Ihnen alles immer so langsam?“
Der Inder überlegt kurz und sagt:
„Wissen Sie, Sie haben zwar die Uhren. Aber wir haben Zeit!“




:))

Sonntag, 22. April 2012

Die Arterienverkalkung hiess Fräulein Frey





Ich erinnere mich:
Die Arterienverkalkung hiess Fräulein Frey



Von einer Alzheimer-Erkrankung hatte damals, als ich ein Bub war, noch niemand gesprochen.
„Die hat „Arterienverkalkung“ flüsterte man hinter vorgehaltener Hand, wenn sich jemand im fortgeschrittenen Alter etwas komisch benahm. Ich meine mich auch erinnern zu können, dass man noch gerne dazu beide Augen ziemlich aufriss, um dem komischen Wort etwas Brisanz zu verleihen.
Doch unter dieser Bezeichnung, Arterienverkalkung, konnte ich mir als Kind nichts konkret vorstellen.
Kalk, ja, das war mir ein Begriff, aber Arterie – hatte das etwas mit Schiessen im Krieg zu tun? Nein, das hiess ja Artillerie.

Aber „die Arterienverkalkung“ hatte für mich ein handfestes Erscheinungsbild.
Sie hatte einen Familiennamen, einen Hund, ein Nachthemd und einen Wecker.
Fräulein Frey
 

Eine altledige Jumpfer, wohnhaft im Einfamilienhaus in der Kurve, am Beginn unserer Strasse, die eine Sackgasse war.
Fräulein Frey war alt, immer schon. Niemand von uns jungen „Stampfäckeler“ – so nannte man im Dorf die vom Quartier unter der Bahnlinie – wären je auf die Idee gekommen, dass Fräulein Frey einmal jung war. Nein, sie war schon immer alt, sehr alt.
Und sie hatte einen „Bless“ – einen schwarzweissen, giftigen Kläffer, vor dem wir immer unheimliche Angst hatten, auch wenn er nie jemandem etwas zu Leide getan hatte. Doch bis ich ein „grosser Junge“ war, getraute ich mich nie an ihm vorbei und regelmässig verliess mich in Anbetracht dieses Hundes alle neu dazugekommene Grösse, schlagartig.
Das hatte jedoch auch Vorteile für meine Mutter, denn sie musste uns, bis wir „gross“ waren, nie dazu ermahnen, uns nicht zu weit vom Haus zu entfernen – denn da war das Ende der Sackgasse und dort der bellende Bless.
Das änderte sich erst mit Rosi, die nach der Strassenkurve im Haus neben Fräulein Frey wohnte. Durch sie wurde ich ein grosser Junge, aber das ist eine andere Geschichte.

Es kam also vor, dass Fräulein Frey manchmal abends – wenn wir Kinder des „Stampfackers“ in der Sackgasse „Völkerball“ spielten, bis uns die  „Bettzeitglocke“ vom Kirchturm nach Hause schickte, – dass also besagtes Fräulein an uns vorbei, in Nachthemd und Hausschuhen schnellen Schrittes zum Bahnhof eilte, um dort an der grossen Bahnhofsuhr die genaue Zeit abzulesen und darauf ihren mitgebrachten, stehengebliebenen Wecker richtig einzustellen.
Das, war die Arterienverkalkung!
Denn damit wurde uns das komische Tun dieser Frau erklärt und jeder von uns wusste nun, was Arterienverkalkung war, nämlich Fräulein Frey.



Nachtrag:
Aus heutiger Sicht, sehe ich diese Marotte von Frau Frey schon etwas differenzierter.
Man muss bedenken, dass es nebst dem Radio, der damals nur alle paar Stunden mittels eines piep-piep-Tones vor den Nachrichten die genaue Zeit ansagte, keine Möglichkeit für Frau Frey gab, im Haus eine genaue Zeit für den stehengebliebenen Wecker zu erhalten. Es gab keinen Fernseher, noch hatten damals alle mehrere Uhren. So war für die alleinstehende Frau der Gang zum Bahnhof am nächsten.
Aber vermutlich sahen die Erwachsenen schon noch einige andere Anzeichen für eine Demenz.

©® Copyright by Herr Oter


:)












Samstag, 14. April 2012

Zwei schreckliche Ereignisse geben zu Denken





Zwei schreckliche Ereignisse geben zu Denken

Zwei schreckliche Ereignisse der letzten acht Monate haben mich nachhaltig erschüttert.
Beide Male gab es leider sehr viele Tote zu beklagen und die Opfer waren vor allem Kinder und Jugendliche.

Das erste Ereignis geschah am 22. Juli 2011:
Das Massaker von Utøya
Nach einem schweren Bombenanschlag im Regierungsviertel von Oslo – mit acht getöteten und zehn verletzten Menschen – hat der 32-jährige Attentäter aus islamfeindlichen Motiven heraus, zwei Stunden später auch ein Ferienlager mit 560 norwegischen Jugendlichen der sozialdemokratischen Arbeiterpartei AUF, auf Utøya – einer kleine idyllische Insel rund 30 Kilometer westlich der norwegischen Hauptstadt – in ein Blutbad verwandelt. Dabei schoss der Täter etwa 90 Minuten lang mit einer halbautomatischen Waffe wahllos auf die unbewaffneten Opfer und so kamen bei diesem Massenmord nochmals 69 junge, unschuldige Menschen ums Leben. Dazu wurden viele verletzt und unzählige nachhaltig traumatisiert.
Der Attentäter (den ich hier bewusst nicht namentlich erwähnen möchte) steht zu seiner Tat und kommt in den nächsten Tagen vor Gericht.


Das zweite Ereignis war dann am 13. März 2012:
Das Car-Unglück im Kanton Wallis
Bei diesem tragischen Unfall – des mit 58 Personen besetzten, belgischen Reisecars – kommen 28 Menschen ums Leben.
Bereits nach zwei Kilometern prallt der Bus auf der Heimfahrt von einem Skilager im richtungsgetrennten Walliser Sierre-Tunnel auf der A9 in Sierre/Siders (Schweiz) ungebremst frontal in eine Wand.
Unter den Toten, die im Val d’Anniviers in den Skiferien waren, sind 22 belgische und niederländische Kinder, deren Lehrer und die beiden Busfahrer. 24 weitere Personen wurden verletzt, davon drei besonders schwer. Die getöteten Schüler im Alter von etwa zwölf Jahren stammten vorwiegend aus zwei Schulen in Heverlee (Flämisch-Brabant) und Lommel (Limburg).

Der Unfallhergang wurde umfassend untersucht, aber es konnte keine eindeutige Unfallursache gefunden werden. Alle Kinder waren angegurtet, der Bus in einem einwandfreien Zustand, man fand auch keinen technischen Defekt und die Auswertung des Fahrtenschreibers ergab, dass die vorgeschriebenen Ruhezeiten sowie die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten wurden. Eine Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern wurde nach Sichtung der Überwachungsbilder des Tunnels ausgeschlossen und die Autopsie des Fahrers ergab bei ihm kein gesundheitliches Problem, das zum Unfall geführt haben konnte. Es bleibt also ungeklärt, warum es zu diesem schrecklichen Unfall kam.


Wo sind die Parallelen in diesen beiden schrecklichen Ereignissen?
Beide Male sind junge Menschen die Opfer, was uns immer besonders bewegt.
Bei beiden Begebenheiten ist die Opferanzahl ausserordentlich hoch und besonders viele Angehörige, Verwandte und Freunde sind bei den Jugendlichen vom grossen Leid betroffen.
Bei beiden Tragödien gibt es viele Helfer, die unmittelbar mit diesem unsäglichen Leid in Berührung kommen und jeder muss irgendwie diese enorme Belastung und diese äusserst schrecklichen Eindrücke auf irgendeine Weise verarbeiten.
Beide Vorkommnisse sind in Ferienlagern geschehen und treffen also unerwartet Menschen, die in diesem Moment gerade besonders fröhlich, ausgelassen und glücklich waren.
Bei beiden Vorfällen ist die Anteilnahme enorm. Man sieht beeindruckende Bilder von endlos aufgereihten weissen Särgen, Menschenmengen die weinen und trauern, riesige Blumenmeere und tausende Kerzen und Beileidsbezeugungen. Personen in höchsten politischen Ämter halten tiefgründige Reden, der Papst gibt auch seinen Segen dazu und Sachverständige und Psychologen helfen uns, das alles zu begreifen und einzuordnen.


Was sind die Unterschiede bei den beiden Geschehnissen?
Beim Busunglück gibt es keinen Schuldigen – nichts, das man für die Tragödie verantwortlich machen könnte. Die ganze Aufmerksamkeit gilt somit ungeteilt den Opfern und deren Angehörigen, den stark geforderten Hilfskräften und allen übrigen Betroffenen. Wochen danach wird berichtet, dass nun die ersten Überlebende wieder in die Schule gehen und drei von ihnen in eine Klasse zurückkehren, in der vor dem Unfall 22 Schüler beisammen sassen. Davon werden 15 Stühle für immer leer bleiben. Das macht mich sehr betroffen!

Beim Attentat hingegen gibt es einen eindeutigen Täter.
Dieser Schuldige nimmt nach meiner Wahrnehmung mehr als die Hälfte der Aufmerksamkeit der Medien ein. Man mutmasst über den Attentäter, man sucht bei ihm nach Beweggründen, man bietet ihm Raum für seine abstrusen Behauptungen und Wahnvorstellungen und man spekuliert über den Terrorismus auf der ganzen Welt, was sich im Nachhinein als unbegründet erweist.
Dabei vergisst man nach recht kurzer Zeit schon fast die einzelnen Opfer. Die tausenden tragischen Schicksale, denen von einem Idioten in wenigen Minuten, zum Teil lebenslängliches Leid und unvergessliche, grässliche Erinnerungen zugefügt wurden. Wer berichtet in den Medien denn heute noch ausführlich von Opfern, die noch immer unter den traumatischen Folgen leiden und die zum Teil nach wie vor jede Nacht in Alpträumen diese schrecklichen Minuten wieder und wieder durchleben müssen? Wer schreibt noch von Angehörigen, die mit einem Mitglied der Familie weniger, für den Rest ihres Lebens auskommen müssen. Wer redet mit Helfern, die die Bilder, die sie gesehen haben, nicht mehr aus dem Kopf bringen.
Ich frage mich, interessiert sich die grosse Öffentlich nach nur acht Monaten wirklich nur noch für den Täter?

Denn für ihn nimmt man sich ausführlicher Zeit. Wöchentlich wird mehrmals über den Mörder berichtet. Man veröffentlicht sein über 1500 Seiten umfassendes, vor der Tat geschriebenes, abstruses Pamphlet. Man befasst sich mit seinen nicht nachvollziehbaren Beweggründe für den Massenmord an norwegischen Jugendlichen. Man untersucht seine Jugend und rapportiert ausführlich jeden Schritte des Attentäters zu einem Gerichtstermin oder einer Anhörung. Es wird über jedes Gutachten oder Gegengutachten berichtet oder man diskutiert seinen fragwürdigen, geistigen Zustand.
Man bietet damit dem Massenmörder die gewünschte Plattform, um seine absurden Ideen zu verbreiten und Anhänger oder Nachahmer möglicherweise zu motivieren. Man ermöglicht ihm seinem Geltungsdrang genüge zu tun und die sich gewünschte Öffentlichkeit zu erreichen.
Genau wie auch seinen mediengeilen vier (!!) Anwälten, die sich neustens, wie die amerikanischen TV-Stars der US-Anwaltserie "Boston Legal", in Gruppenfotos präsentieren und diesen Prozess mit völlig absurden Anträgen (z.B. plädieren sie auf Freispruch, weil der Täter aus Notwehr gehandelt hätte, gegen eine islamische Überwanderung) ins Lächerliche ziehen und sich bekannt machen wollen.

Ich muss die Frage stellen:
Braucht man bei einem unbelehrbaren und unverbesserlichen Massenmörder überhaupt noch über Geisteszustand, Beweggründe, Haftdauer und allfällige Wiedereingliederungsmassnahmen zu debattieren? Braucht dieser geständige und „hieb- und stichfest“ überführte 77-fache Massenmörder überhaupt vier Pflichtverteidiger, die er nicht will und die er auch nie wird bezahlen können?
Aus meiner Sicht genügt einer, der die Einhaltung der Rechte des Angeklagten, in diesem Verfahren überprüft und in Anspruch nimmt.
Wo beleibt bei solchen aberwitzigen Anträgen und befremdlichen Gutachten noch die Würde der Opfer und deren Angehörigen?
Wie muss es für die Beteiligten sein, solche bizarre Gründe für ihren Schmerz verantwortlich zu machen?
Dabei hat der Prozess noch gar nicht begonnen. Was blüht uns dann?


Ich frage mich,
interessiert sich
überhaupt jemand für die Details dieses Prozesses?

Ich nicht!
 
Mich interessieren die Einzelheiten dieses Prozesses überhaupt nicht.
Ich will nur noch zur Kenntnis nehmen,
dass dieser Massenmörder, nie mehr jemandem Schaden zufügen kann und dass er,

für den Rest seines Lebens weggesperrt wird.

® Copyright by Herr Oter



:((

Dienstag, 10. April 2012

Die nächste Blase ist kurz vor dem Platzen





Zu meinem Post von gestern, passt doch der Bericht des Infosperber ausgezeichnet:

Neue Zahlen im April lassen das Schlimmste befürchten:
Die Studenten-Darlehen in den USA belaufen sich auf über 1 Billion Dollar.

Die Summe aller geschuldeten Ausbildungs-Darlehen – die Studenten oder deren Eltern vom Staat als rückzahlbares Darlehen bekommen, damit sie die z.T. sehr teuren Colleges und Universitäten  besuchen können – ist mittlerweile höher als eine Billion Dollar – oder anders: höher als tausend Milliarden Dollar!


Erinnern sie sich noch an das
das diese Summe eindrücklich darstellt


Die Summe der Schulden für Ausbildungs-Darlehen ist somit höher als die Summe der Kreditkarten-Schulden und höher als die Summe der Schulden für auf Kredit gekaufte Autos.

Genau so, wie bei der Immobilienkrise vor wenigen Jahren, könnte auch diese Blase, wenn sie platzt, wieder einen grossen Teil der Weltwirtschaft betreffen und auch wir würden wieder, unverschuldet, mitbezahlen.

Und das Besondere daran: 
Von den Schuldnern sind viele bereits über 65 Jahre alt.
Allein diese Altersgruppe schiebt 36 Milliarden Dollar Schulden vor sich her.
Mit wenig Chance, je schuldenfrei zu werden.
 

Am besten liest man den gesamten Artikel bei Infosperber, denn er enthält einige interessante Fakten und Zahlen zu diesem Thema bereit.





:))

Sonntag, 8. April 2012

Amerikanische Schulden - sehr eindrücklich



Sich die amerikanischen Schulden bildlich vorzustellen ist gar nicht so nicht einfach ....



Um die Bilder zu sehen, 
bitte auf den Link: («Bild») drücken!



Das kennen Sie, eine 100-Dollar-Note
(«Bild»


Also etwas grösser sind die Schulden der USA schon.
Aber, diese berühmte und überall bekannte Banknote wird uns helfen, den Schuldenberg bildlich darzustellen.


Hundert dieser 100-Dollar-Scheine ergeben
dieses nette Bündel im Wert von 10.000 $. («Bild»


Mit diesen 10.000$ erfüllt man sich doch schon den einen oder anderen Wunsch.
Vielleicht Ferien oder ein kleines Auto?


Hundert dieser Bündel 
ergeben 1.000.000$ (eine Million). («Bild»)


Eine riesige Summe, die für uns reichen würde um sich viele Träume zu erfüllen, aber für die Meisten von uns ist dieses Scherflein nicht erreichbar.


Hundert dieser obigen Stapel 
sind demnach 100.000.000$ (einhundert Millionen). («Bild»)



Einhundert Millionen (100.000.000$) passen
noch gut auf eine genormte Transport -Palette.
Im Vordergrund zum Vergleich noch einmal das 10.000$-Bündel 
und der 1.000.000$-Stapel.


Nur zehn Paletten ergeben 
dann schon 1.000.000.000$ (eine Milliarde)  («Bild»)


Für eine Milliarde Dollar reicht eine Garage nicht mehr, denn zum Transport braucht man bereits einen Lastwagen.


1000 LKW's braucht es für 1.000.000.000.000$ (eine Billion)  («Bild»)


Achtung: Die Paletten sind in doppelter Lage gestapelt, 
sonst reicht ein Fussball-Platz für die Billion nicht ...


Sogar eine Boing 747-400 kommt mit weniger Platz aus, 
das sieht dann ungefähr so aus: («Bild»)


15 mal mehr, das sind 15.000.000.000.000$ (fünfzehn Billionen) («Bild»)


15 Fussballfelder mit einer Billion, schön aufeinander gestapelt – dazu müssen wir bereits die Freiheitsstatue bemühen.



Wollen wir der Freiheitsstatue verraten,
wie hoch die Schulden ihres 

Amerikanischen Staates tatsächlich sind?    



Achtung, es sind ...

114.5 mal mehr




114.500.000.000.000$    114.5 Billionen
114.500.000.000.000$    
114.5 Billionen

114.500.000.000.000$    114.5 Billionen




und das sieht dann so aus:
(«Bild»)



 Wo ist denn die Palette (100 Millionen)?      
Wo der Lastwagen (1 Milliarde)




Wissen Sie noch, 
was das höchste aller Gebilde darstellt? 

Ja, es sind die Schulden der USA




Herr Oter meint noch dazu:
Und dann gehen die amerikanischen Rating-Agenturen hin und kritisieren die europäischen Staatsfinanzen...
Es ist wirklich unglaublich, wie gross die Schulden der USA sind.
Wer soll die je wieder einmal abbauen?

Wenn man so über seine Verhältnisse lebt, ist es aus meiner Sicht nicht sehr schwer,
die Nr. 1 auf der Welt zu sein und sich als Weltpolizist aufzuspielen.


Ich befürchte auch, dass durch die Abgeltung der 
amerikanischen Steuerfluchtgelder auf Schweizer Banken (die ich befürworte), 
sich dieser Schuldenturm nicht abbauen lässt  

©® Copyright by Herr Oter





:))






Wenn du einen Garten 
und dazu noch 
eine Bibliothek hast, 
wird es dir an nichts fehlen 
Cicero, Philosoph (106-43 v. Chr.) 





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Samstag, 7. April 2012





Ist Zeit das Kostbarste unter allem, 
so ist Zeitverschwendung
die allergrösste Verschwendung.
Benjamin Franklin




:))

Freitag, 6. April 2012

Ein Schiff wird kommen




Ich erinnere mich:

Ein Schiff wird kommen

ist der Titel eines Schlagers der deutschen Sängerin Lale Andersen. Sie war bekannt geworden durch ihre millionenfach verkauften Seemanns- und Heimwehlieder. Die damals 55-jährigen Sängerin nahm mit ihrer rauchigen Altstimme, das zu ihr passende Seemannslied „Ein Schiff wird kommen“ mit dem Orchester Friedel Berlipp und dem Bernd Hansen-Chor im Jahr 1960 auf.
Dieser Erfolgshit beruht auf der Filmmusik zum griechische Film Ποτέ την Κυριακή („Pote tin Kyriaki“; deutscher Filmtitel Sonntags… nie!). Veröffentlicht wurde er im September 1960 und erreichte bereits am 22. Oktober 1960 für 10 Wochen Rang 1 der deutschen Hitparade und wurde damit Lale Andersens zweitgrösster Erfolg mit weltweit 1,2 Millionen verkauften Exemplaren.

Heute morgen wurde "Ein Schiff wird kommen" wieder einmal im Radio gespielt und wie jedes Mal, wenn ich ihn höre, zauberte mir eine kleine Anekdote dazu ein Lächeln ins Gesicht.

Der nachträglich verfasste deutsche Songtext des Evergreen's handelt von der erwartungsvollen Sehnsucht einer Prostituierten, die im Hafen von Piräus auf Schiffe mit Kunden wartet.
Der etwas holperige Liedtext beginnt mit den Worten:
„Ich bin ein Mädchen von Piräus
Und liebe den Hafen, die Schiffe und das Meer
Ich lieb das Lachen der Matrosen
Und Küsse die schmecken nach See und Salz und Teer........“

Bild: Wikipedia

Wir hatten dieses berühmte Seemannslied auf einer kleinen, schwarzen 45er Vinylschallplatte und ich hörte diesen Hit als damals 6-Jähriger völlig fasziniert hunderte Male. auf unserem kleinen Lenco-Plattenspieler. Mich faszinierte diese rauchige Stimme der Lale Andersen und auch lange Zeit eine ganz besondere Textstelle, auch wenn sie mich immer etwas "gruselet hät":
..... Ich lieb das Lachen der Matrosen
Und Küsse die Schnecken......



Hören sie das Lied auf Youtube in der Version von Dalida 
(leider fehlt der Rauch in der Stimme, aber wenn man genau hinhört, küsst auch sie die Schnecken...)



;)

Donnerstag, 5. April 2012

Jemandem den Garaus machen





Jemandem den Garaus machen

bedeutet, jemandem sein Leben zu einem Ende bringen.
Der Ausdruck Garaus entstand aus dem Ruf „gar aus!“ (vollständig aus!), der im 15. Jahrhundert in Süddeutschland die Polizeistunde ankündigte. Später erhielt der Begriff allgemein die Bedeutung "Ende".

In einigen Städten des 15. Jahrhunderts wurden der Beginn und das Ende eines Arbeitstages mit dem Garaus-Glockenläuten angezeigt.
Ein Arbeitstag zu dieser Zeit dauerte zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Die Arbeitszeit variierte daher zwischen acht Stunden im Dezember und sechzehn Stunden im Juni.


:-))




Dienstag, 3. April 2012

Ich habe alles!



Ich habe alles!
Alles was bezahlbar ist!
Alles was ich im Moment brauche!
Ich habe sogar mehr als ein Mensch braucht!
Auch mehr als die meisten Menschen auf der Welt haben!

Ich gebe zu, das ist vielleicht eine etwas provokative Aussage, aber sie stimmt für mich und meine Bedürfnisse und Ansprüche zum jetzigen Zeitpunkt. Doch es kann auch gut sein, dass sich das wieder ändert – später, vielleicht.

Nun kommt jedoch immer wieder die Frage auf:
Was sollen wir dir schenken? – zum Geburtstag, an Weihnachten......

Oft werden dann Geschenke gemacht, die ich nicht wirklich brauchen kann, Staubfänger oder Unpassendes, Gutscheine von Geschäften die ich nicht besuche oder Kleidungsstücke, die ich nie selber gekauft hätte.

Um das zu verhindern, habe ich allen – zum Zeitpunkt als ich zur Erkenntnis kam, dass ich alles habe –meine „Wunschliste für Geschenke“ mitgeteilt:

Ich wünsche mir von Dir/Euch bis auf weiteres nur noch folgendes Geschenk:
Zeit
Zeit mit Dir/Euch also „Gemeinsame Zeit“


Das kann ein Besuch, eine Einladung, ein Ausflug, eine Wanderung, ein Skitag, ein Wellness- oder Saunatag oder auch ein grösserer Spaziergang sein.
(Dabei lasse ich mir gerne auch ein Dessert oder ein Mittagessen spendieren, dazu sage ich sicher nicht Nein ;)) )

Mit solchen „Zeitgeschenken“ kann man mir eine grosse Freude machen. Mich freut es immer, wenn ich eingeladen werde, wenn etwas bereits organisiert ist und ich mich einfach mal überraschen und verführen lassen darf. Das ist eben mit Geld nicht zu bezahlen.

Aber man glaubst gar nicht, wie viel Mühe es allen macht, so etwas zu schenken.
Mann o Mann, das hätte ich nie gedacht. Das ist für alle eine echte Herausforderung.
Es fehlt an Ideen, es fehlt aber vor allem an der Zeit. Es ist scheinbar viel einfacher, irgend etwas, (meistens für mich Unnützes) in einem Laden zu kaufen, einpacken zu lassen und zu bringen oder zu senden. Damit ist die Sache dann erledigt.
Aber sich etwas auszudenken, etwas zu organisieren und sich dann für mich einen halben oder ganzen Tag Zeit zu nehmen, das scheint viel viel schwieriger zu sein.
Darum habe ich auch bereits einige Gutscheine hier liegen, für einen Skitag, für eine Wanderung auf den Säntis, für eine Tageskarte mit der Eisenbahn und so weiter und ich sage Euch, wenn ich es nicht selber organisiere, dann sind die bis zu meinem Ableben nicht eingelöst.

Somit siehst man, das Wertvollste im Leben ist die ZEIT, die wird immer rarer und die kann man nicht einfach kaufen auch nicht so einfach verschenken.

Man kann sie sich nur mit viel Aufwand holen oder eben stehlen.




Nachträglich noch ein passendes Zitat:
Die Zeit ist für den Menschen da, 
nicht der Mensch für die Zeit.
Johann Gottfried Seume




:))

Montag, 2. April 2012





Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen: 
sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.
Demokrit

mit H.O's Senf dazu:
... und gegen Ende nimmt man ihnen alles weg.




:-)

Freitag, 30. März 2012





"Das Problem am Leben ist, dass man es
Vorwärts lebt, aber nur Rückwärts versteht"!
(Bushido)



:)

Donnerstag, 29. März 2012





"Wenn man in der Zukunft lesen will,
muss man in der Vergangenheit blättern!"
(Autor unbekannt)




:)

Mittwoch, 28. März 2012

Mutterseelenallein




Mutterseelenallein

Diese Bezeichnung, soll gemäss Wikipedia, vom französischen
„moi tout seul“ - „ich ganz allein“ - stammen.

Es soll von hugenottischen Glaubensflüchtlingen in Berlin benutzt worden sein, um ihre Heimatentwurzelung auszudrücken.
Dieses „moi tout seul“ ergab in der phonetischen Eindeutschung zunächst nur „mutterseel“.
Um den ursprünglichen Sinn des Wortes zu erhalten, erfolgte eine Erweiterung um "allein" (frz. seul).

Andere Quellen sprechen davon, dass der Begriff  "Mutterallein" bereits viel früher ganz alleine Bestand hatte und es auch bereits den Ausdruck „seelenallein“ gegeben haben soll. Gemäss dieser Meinung wurden die beiden Begriffe offensichtlich im 19. Jahrhundert gesteigern, indem sie verschmolzen wurden.


Mutterseelenallein drückt somit den Zustand völliger Verlassenheit und Verzweiflung aus.



:-))

Sonntag, 25. März 2012

Knapp an einer zeitlichen Katastrophe vorbeigeschrammt!




Knapp an einer zeitlichen Katastrophe vorbeigeschrammt!



Die Zeitungen berichten, in manchen Blogs wird darüber geschrieben und verärgerte Nachtschwärmer twitterten die ganze Nacht drauflos, dass man ihnen eine wertvolle Stunde gestohlen habe, weil heute die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt werden müssen.
Die Winterzeit kann zusammenpacken.

Weil die meisten das heutige Umstellen der Uhren einfach "Zeitumstellung" nennen, habe ich, clever wie ich bin, dieses Jahr ebenfalls versucht nicht nur meine Uhren, sondern ganz einfach – die "Zeit" umzustellen.
Und wenn schon, dann schon, hat sich Herr Oter bereits am frühen Morgen gedacht, da machen wir es doch gleich richtig und stellen die Zeit geradewegs um 10 Jahre um – und zwar zurück!
Ja klar, das kann doch in Bezug auf meine Partnerschaft, den körperlichen Zerfall oder andere Alterserscheinungen gewisse Vorteile für mich bringen und auch dem Trend der Zeit, dem Alter mit allen Mitteln ein Schnippchen zu schlagen, wäre ich somit um zehn Jahre näher.

Aber was glaubt ihr, wie sich diese „Zeit“ blöd angestellt hatte!
Die wehrte sich "mit Händen und Füssen" – was bei ihr wohl mit "Wochen und Monaten" heisst.
"Ich lasse mich nicht umstellen!" meinte sie entrüstet, „ich bin doch keine Uhr!“
Darum würde ihr auch ganz einfach der dazu notwendige Dreh-Knopf fehlen, stellte sie dann empört fest. Etwas, womit sie ja ehrlich gesagt nicht ganz unrecht hatte.
„Ja wo kommen wir denn da hin, wenn jeder an der Zeit herumdrehen könnte, wie es im passt!" rief sie schon leicht hysterisch und wurde ziemlich rot im Gesicht.
Gut, das mag auch daran gelegen haben, dass die Sonne just in dem Moment hinter dem Hügel hervor kam – purpurrot, weil sich die Gute schämte, hatte sie doch befürchtet, heute eine Stunde zu spät aufgegangen zu sein.

Ich versuchte verzweifelt die aufgebrachte Zeit zu beschwichtigen, weil ich befürchten musste, das sie wegen der Aufregung noch das Zeitliche segnen könnte und dann wäre ja auch meine Zeit vorzeitig abgelaufen.
Doch die gute alte Zeit liess sich nicht besänftigen.

"Ja, wohin führt denn das, wenn da jeder beliebig an der Zeit herum schraubt?“
„Die Sechzehnjährigen drehen voll auf achtzehn, weil sie Autofahren wollen! Der Sechzigjährige dreht gar fünf Jahre vor, damit er in Rente gehen kann und die 66-Jährige reisst mich ganze dreissig Jahre zurück, weil sie sich nun doch noch ein Kind wünscht! Ja sogar die neunzigjährige Altersheim-Bewohnerin kurbelt mühsam zwanzig Jährchen retour, weil ihr der siebzigjährige Neuzugang so gut gefällt!“
Ja sagen sie mal, Herr Oter, was haben sie sich eigentlich dabei gedacht?
Dreht von mir aus an euren Uhren herum, aber lasst mich damit bitte in Ruhe!“
 
Die Zeit ist ausser sich und ausser Atem. Ich befürchte das Schlimmste und während sie mühsam Luft holt, lenke ich beschwichtigend ein. Dass ich von einer Zeitumstellung absehen und lediglich die Zeiger der Uhr ordnungsgemäss um eine Stunde nach vorne drehen würde, versicherte ich ihr hoch und heilig.

Zum Glück schien sie das etwas zu beruhigen.
Brummelnd (neumodisches Zeugs, meinte ich zu verstehen) und kopfschüttelnd, schlich sich die alte Winterzeit müde und ordentlich bleich  davon, um der neuen Sommerzeit Platz zu machen, die bereits erwartungsfroh und strahlend nur einen kleinen Dreh entfernt bereitstand.

Das ging aber haarscharf an einer Katastrophe vorbei, meine lieben Leser, und man sollte daran denken, wenn man leichtsinnig von einer saisonalen „Zeitumstellung“ spricht.
Ich hoffe nur, dass sich die graue Winterzeit bis zum 28. Oktober beruhigt und erholt hat, wenn sie dann wieder zum harten Winter-Dienst antreten muss.
® Copyright by Herr Oter




;)



Samstag, 24. März 2012

Loslassen




Loslassen:

Die Dinge loszulassen bedeutet nicht, 
sie loszuwerden.
Sie loslassen bedeutet, 
dass man sie sein lässt.
Jack Kornfield 

Dieses herrliche Zitat habe ich einem Kommentar von einer leider anonymen Sylvia entnommen.






:)

Donnerstag, 22. März 2012






Worte verbinden nur, 
wo unsere Wellenlängen 
längst übereinstimmen.
Max Frisch




:-))

Mittwoch, 21. März 2012

Ich habe da mal eine Frage......





Ich bemühe mich ja zuvorkommend und höflich zu sein.
Es ist mir auch nicht unwichtig, dass die einfachsten Anstands- und Benimmregeln nicht gänzlich verloren gehen, denn ein gepflegter und anständiger Umgang miteinander war doch - im Zeichen der Globalisierung und Völkervermischung - noch nie so wichtig wie heute.
Ich finde, mit „hei Mann“ und „häsch Problemm“ oder einer flegelhaften Art anderen gegenüber, wird das Zusammenleben mit immer mehr verschiedenen Kulturen hierzulande, nicht einfacher.
Aber die „guten Sitten“, im gesellschaftlichen Umgang, kommen meiner Meinung nach immer mehr unter Druck und die Wertvorstellungen und der Respekt anderen gegenüber gerät immer mehr unter die Räder oder unter die Gürtellinie.


Nun stellt sich mir hier im Blog immer wieder die Frage, wie ich euch/Euch liebe Blogger  in meinen Kommentaren richtig ansprechen soll.
Gibt es eine Regel, ob die Kommentare anständigerweise mit „Sie“ oder „Du“ verfasst werden sollen?

Ich kenne die Personen hinter den Blog's ja meistens nicht und bin daher versucht, alle mit „Sie“ zu titulieren und doch, antworten mir dann viele mit ihrem Vornamen und dann ist die Verwirrung noch grösser.


Darum frage ich jetzt einfach mal:
Wie hättet ihr/Ihr es denn gern?


Ich bin gespannt auf eure/Eure Meinung und hoffe, dass ich nachher den völligen Durchblick habe.

Übrigens, ich freue mich, wenn ich euer „du Herr Oter“ oder „du Resunad“ sein dürfte.














;-))

Dienstag, 20. März 2012

Das kommt mir spanisch vor





Das kommt mir spanisch vor

Dieser Ausdruck geht auf die Zeit von König Karl V zurück.
Als er 1519 gewählt wurde, kam er mit seiner Entourage aus Spanien und den deutschen Fürsten kam das spanisch vor, denn alles war seltsam und merkwürdig was da kam. Weil das alles spanisch war, sagte man oft: „Das kommt mir spanisch vor.“

Der spanische und später deutsche König Karl V. sagte auch einmal,
er rede mit seinem Beichtvater Lateinisch, mit seinem Hofstaat Spanisch und mit seinem Pferd Deutsch.




:-))

















Montag, 19. März 2012

Motivationen





Meine Motivationen sind oft:
"Pflichtgefühl" und "schlechtes Gewissen".
Aber es muss doch noch was anderes geben….



Motivation 1:
Erkenne, wo du stehst und wohin du willst.
Mach deinen Plan.
Und dann geh einfach!

Motivation 2:
Wer irgendwo ankommen will,
der muss sich irgendwann auf den Weg machen.

Motivation 3:
Wer, wenn nicht ich?
Wann, wenn nicht jetzt?

Motivation 4:
Lass uns heute Träume pflücken vom grossen Lebensbaum.
Denn morgen ist es vielleicht zu spät, und alles bleibt ein Traum.

Motivation 5:
Die Kraft der Natur steckt auch in mir
und schliesslich ist es jetzt Frühling, also los...

Motivation 6:
Ist dein Leben wie eine Zitrone?
Mach Limonade draus!


So, ich hoffe, dass nun jeder motiviert ist
und diesen Tag richtig geniessen kann.


Samstag, 17. März 2012

Warum bin ich nicht so lustig?





Mann hat lustig zu sein!

So jedenfalls empfinde ich es, wenn Frauen – ob nun ganz berühmt oder nur berühmt wie du und ich – bei der Frage nach den beliebtesten Eigenschaften des Traum-Mannes, immer auf einen der ersten beiden Plätze humorvoll setzen – meistens vor intelligent, treu, ehrgeizig und liebevoll.
All das, also treu, ehrgeizig, liebevoll – sogar zärtlich ab und zu – und durchschnittlich intelligent könnte ich vorweisen. Aber dieser beliebte dauernde Frohsinn... genau der fehlt mir.
Ich fröne halt schon manchmal der Ernsthaftigkeit, bin in mich gekehrt und nachdenklich und dann leider nicht normgerecht lustig.

Es zeigt sich aber, dass Mann vor allem lustig, fröhlich und witzig sein soll, will er Erfolg beim schönen Geschlecht haben. Er soll erheiternd unterhalten, gute Laune verbreiten und möglichst auch die Freundinnen mit seinem Humor beglücken und damit vielleicht die eine oder andere sogar etwas neidisch machen.
Es ist so schade, dass ich nur manchmal – aber nicht „vor allem“ und schon gar nicht „immer“ – diese bei Frauen beliebten Eigenschaften einbringen kann.
So hadere ich oft mit meinem Schicksal: Warum bin ich nicht immer so lustig, dass alle weiblichen Wesen in meinem Umkreis mindestens die Hälfte der Zeit mit Lachen, Kichern oder zumindest fröhlich quietschend verbringen.
Warum darf ich nicht im Mittelpunkt von Frauenheerscharen stehen und mit meinen tollen Witzen und quietschfidelen Sprüchen die Augen der Holden zum Leuchten bringen.

Ich gehe zwar davon aus, dass ich zumindest durchschnittlich schlagfertig bin und das bringt mir dann und wann ein Lächeln ein – ein strahlendes wenn Frau gleicher Meinung ist oder ein etwas schiefes, wenn sie Bedauern mit mir hat.
Aber das ist natürlich kein Vergleich zu einem Spassvogel, der die Frau mit seiner erheiternden Unterhaltsamkeit jahrelang bei der Stange halten kann und sollte sie von seinem belebenden Frohsinn doch mal genug bekommen, sofort mit Lebenslust und ständig guter Laune für reichlich Ersatz sogen kann.

Es ist darum ein grosses Glück, dass ich wenigstens Koch geworden bin und dank der Illusion, dass Frau von mir täglich bekocht und so beglückt werden könnte, meine Ernsthaftigkeit zumindest ein bisschen ausgleichen kann.

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;-))

Freitag, 9. März 2012

Ich bin enttäuscht!



Wie oft werden Sie enttäuscht?
Sind Sie eher über sich oder andere enttäuscht?

Das Wort "Enttäuschung“ beinhaltet das Wort „Täuschung“ und damit komme ich gleich zur Ursache.

Man beachte nur noch schnell die Doppeldeutigkeit des Wortes „enttäuscht“: 
- a.) Ende einer Täuschung, desillusionieren
- b.) Erwartungen nicht erfüllen

Ich bin der Meinung, man dürfte nur über sich selber enttäuscht sein.
Denn wenn ich, meine an mich gestellten Erwartungen nicht erfülle, dann habe ich mich eben in mir getäuscht und darf auch enttäuscht sein, wenn ich das möchte, weil ich vielleicht nicht mein Bestes gegeben habe.

Aber wenn die Umwelt oder gar Menschen mich „enttäuschen“, dann darf ich nicht enttäuscht sein.
Denn ich selbst habe Erwartungen an sie gestellt, die sie nicht erfüllt haben.
Warum das so ist – ob sie nicht wollten oder nicht konnten, das ist eine andere Frage.
Ich habe mir etwas vorgemacht, das heisst, mich selbst getäuscht – darum kann nicht der andere „mich enttäuschen“.
Meine Erwartungen waren eben scheinbar nicht im Interesse des anderen und diese Interessen sind für diese Person natürlich höher zu gewichten als meine Erwartungen.
Sobald ich meine eigene Fehleinschätzung erkenne, ist natürlich auch die Täuschung weg und dann fühle ich mich enttäuscht.
Aber wenn ich erkenne, dass meine Enttäuschung aufgrund meiner Fehleinschätzung entstanden ist, kann ich vom anderen nicht enttäuscht sein und darf ihm darum auch keine Vorwürfe machen.
Mit dieser Sicht der Dinge oder mit dieser Einstellung könnte man sich manche Enttäuschung ersparen. Nur es gelingt natürlich nicht immer.


Man muss das Unmögliche versuchen,
um das Mögliche zu erreichen!

Zitat von Herrmann Hesse

Dieses Zitat setzt natürlich Enttäuschungen voraus.
Aber eine Enttäuschung ist eben auch immer eine positive Erfahrung. Diese Erfahrungen bringen einem weiter im Leben. Das zu Erkennen braucht natürlich auch wieder seine Zeit. Denn zuerst ist man nur enttäuscht und sieht nichts Positives darin.

Enttäuschung gehört zum Leben.
„Daher hat denn auch schon mancher grosse Kopf, unerkannt, ungeehrt, unbelohnt, sich keuchend durchs Leben schleppen müssen, bis endlich nach seinem Tode die Welt über ihn enttäuscht wurde, und er über sie“ sagt der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788–1860) in „Die Welt als Wille und Vorstellung“, seinem 1819 erschienene Hauptwerk .

Man sollte auch immer daran denken, dass man das Negative erlebt haben muss, um das Positive erfahren zu können.
Denn alles Nachdenken beginnt, wenn das Selbstverständliche nicht mehr selbstverständlich ist.
® Copyright by Herr Oter




:-))

Dienstag, 6. März 2012

Das ärgert mich doch jedes Mal




Jedes Jahr, wenn ich wieder stundenlang, an meiner Steuererklärung hocke und – nachdem ich fein säuberlich alle Belege gesammelt, gesichtet und geordnet habe – schön brav alle Einnahmen und Vermögenswerte ordnungsgemäss in das online-Formular tippe, dann frage ich mich immer wieder leicht ärgerlich, warum unser lieber Staat nicht willens ist, eine Quellensteuer auf den Gehältern und Bezügen direkt abzuziehen.
Bei anderen Ländern oder bei unserer AHV geht das doch auch?
Das wäre doch viel einfacher, würde eine Menge Zeit und Kosten sparen und weniger „geschummelt“ würde erst noch.

Auch werde ich nie begreifen, warum uns die Banken zuerst eine Verrechnungsteuer auf den Zinsen abziehen müssen und sie uns dann der Staat – nachdem wir das Vermögen in der Steuererklärung schön deklariert haben – wieder vollumfänglich zurück gibt und uns gleichzeitig eine Vermögenssteuer in etwa der gleichen Höhe wieder einfordert. Soll er die Verrechnungssteuer doch gleich behalten!

Von mir aus können dann der Bund, der Kanton und die Gemeinde stundenlange Berechnungen anstellen um herauszufinden, wem was zusteht und ob ich nun zu viel oder zu wenig bezahlt habe.

Sollte sich herausstellen, dass ich auf Grund irgendwelcher mir zustehenden Abzüge, Subventionen oder anderen Vergünstigungen zu viel Steuern bezahlt habe, bitte sehr, hier gleich meine IBAN-Konto-Nummer bei einer Schweizer Bank: CH09 8252 3000 0021 9070 2

So, nun geht's mir wesentlich besser und ich widme mich weiterhin meiner lieben Steuererklärung.





:-)(

Sonntag, 4. März 2012

Dazu muss ich einfach etwas sagen!!






Heute morgen in der grössten Schweizer Sonntags-Zeitung (online):

Bündner Pfarrerin gebärt zwei Buben
Zwillinge mit 66
Ein neuer Rekord!
Eine pensionierte Pfarrerin (ref.) hat mit 66 Jahren Zwillinge
auf die Welt gebracht
.
Damit ist sie das älteste Mami der Schweiz. 



Gemäss diesem exklusiven, reisserisch aufgemachten Bericht, soll vor rund zwei Wochen, eine in Grüsch – einer  idyllisch, von Bergen umrahmten Gemeinde, mit rund 1300 Einwohner (übrigens zufällig die Wohngemeinde meiner Ur-Ahnen) in der Talschaft Prättigau, im Kanton Graubünden – wohnhafte, alleinstehende, 66-jährige, pensionierte Pfarrerin,  Zwillings-Buben per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht haben.
Das Kantonsspital und die Einwohnergemeinde sollen gemäss der Zeitung die Zwillingsgeburt und das Alter der Mutter bestätigt haben.
Die alleinerziehende Mutter wollte sich auf Anfrage nicht ausführlich äussern, aber die Zeitung glaubt zu wissen, dass die Pfarrerin kaum auf natürliche Weise schwanger geworden ist. Sie soll in die Ukraine gereist sein, um sich im Rentenalter ihren Kinderwunsch zu erfüllen.
Wie die Zeitung berichtet, ist scheinbar in diesem Land neben der Samenspende auch die Eizellenspende erlaubt. Altersbeschränkung beim Babywunsch soll es nicht geben. Englischsprachige Agenturen würden via Internet mit «Baby-Paketen» für mehrere Tausend Franken werben.

Was haltet Ihr von dieser Meldung? Was geht Euch spontan oder nach längerem Überlegen durch den Kopf? Ist diese künstlich erzeugte Schwangerschaft im Rentenalter moralisch und ethisch vertretbar? Muss man in Zukunft häufig mit Mütter im Grossmutteralter rechnen.

Ich finde, auch nach längerem Überlegen, dass diese Frau auf jeden Fall nicht vernünftig, sondern aus meiner Sicht sogar egoistisch und verantwortungslos gehandelt hat. Ich meine, dass sie ihre persönlichen Interessen über das Wohl der Kinder, auch über das Allgemeinwohl und vielleicht sogar über ethische Ansichten gestellt hat.

Natürlich ist heute eine Frau mit 66 Jahren vielleicht körperlich so fit, wie Ende des 19. Jahrhunderts es eine Frau mit 40  war – und doch, wenn ihre Söhne volljährig sind, ist die Frau 84 Jahre alt und mit 18 ist ein junger Mensch heutzutage noch lange in der Ausbildung und keinesfalls völlig selbstständig. Zudem kam es zu Bismarks-Zeiten sicher öfter vor, dass man eine scheinbar hochbetagte Mutter hatte oder bereits in jungen Jahren zur Vollwaise wurde. Aber heute ist das sicher (noch?) ein Ausnahmefall, mit dem ein Kind oder Jugendlicher zuerst zurecht kommen muss. Ich meine, Kinder brauchen aktive Eltern, speziell wenn sie in die Pubertät kommen, aber dann ist die Frau achtzig! Zudem brauchen vielleicht gerade Kinder mit einer schwierigen Identität (unbekannte genetische Mutter, unbekannter Samenspender, fehlender Vater) eine besonders lange, liebevolle Betreuung und die Möglichkeit, umso intensiver über Herkunft und Beweggründe der alleinerziehenden Mutter kritische Fragen stellen zu können, um aus erster Hand Auskunft zu erhalten, damit diese oft belastenden Umstände richtig verarbeitet werden können.

Die Frau lebt gemäss diesem Bericht alleine und seit ihrem Umzug in diese Gemeinde vor einigen Jahren auch sehr zurückgezogen. Nachbarn haben kaum mit ihr Kontakt und über ein familiäres Umfeld scheint nichts bekannt zu sein.  Auch betreut sie seit Jahren keine Kirchgemeinde mehr.
Ist eine solche „Leihmutterschaft“ (Eizellenverpflanzung, anonymer Samenspender) in diesem Alter ethisch vertretbar? Es ist ja nicht so, dass da eine zutiefst unglückliche junge Frau ist, die sich um jeden Preis  die Erfüllung ihres unbändigen Kinderwunsches erkauft, oder dass sich ein junges Paar keine sinnvolle Lebensgemeinschaft ohne ein Kind vorstellen kann.
Dieser Frau, die immerhin Ethik studiert hat, war es während über dreissig Jahren nicht wichtig genug, Mutter zu werden, und da frage ich mich schon, wo die Beweggründe für diese bedauernswerte Person liegen mögen. Es dürfte nicht leicht sein, das den heranwachsenden Söhnen, deren Mitschülern und Freunde oder einer kopfschüttelnden Nachbarschaft zu erklären und – sehr viel Zeit wird dazu nicht bleiben.

Ich hätte eigentlich von einer Pfarrerin mehr Rücksicht und Vernunft erwartet.


Doch ein Trost bleibt,
auch diese beiden Kinder werden ihre „Mutter“ über alles lieben

©/® Copyright by Herr Oter 
 
Ich freue mich über anregende, aber auch kritische Kommentare und 

würde auch gerne erfahren, was Frauen davon halten.



:-(

Samstag, 3. März 2012

Der negative Herr Oter





Manchmal sagt man, Herr Oter sein ein negativ denkender Mensch.
Man ist bisweilen sogar davon überzeugt, dass er das Negative anzieht oder gar heraufbeschwört, indem er auch eine mögliche negative Entwicklung und die Ungünstigsten aller Möglichkeiten erachtet oder sogar ein Scheitern in Betracht zieht.

Herr Oter ist natürlich nicht dieser Meinung, denn schon Seneca, der römische Philosoph, sagte:

„Am besten ertragen wir die Enttäuschungen, gegen die wir uns gewappnet haben und die wir verstehen; am meisten schmerzen uns die, die wir am wenigsten erwarten und die uns unerklärlich bleiben.“

Seneca setzte also auch darauf, dass wir bei vernünftiger Betrachtung dessen, was geschieht, wenn unsere Hoffnungen sich nicht erfüllen, mit ziemlicher Sicherheit feststellen werden können, dass die damit verbundenen Probleme kleiner sind, als die von Ihnen erzeugten Ängste.

Herr Oter erwägt gerne alle Seiten und Möglichkeiten einer Sache oder eines Vorgehens – einfach um sich bewusst zu sein, dass auch die Schlechteste aller Möglichkeiten eintreffen könnte. Das hat, aus seiner Sicht zur Folge, dass er bei einer negativen Entwicklung weniger überrascht, ja, vermutlich sogar etwas besser gewappnet ist und sich bereits auch Strategien dazu überlegt hat. Während dessen der überaus positive Mensch zwar vielleicht öfter durch seine affirmative Einstellung Erfolge feiern kann (was noch zu beweisen wäre), bei einem Scheitern jedoch oft hilf- und orientierungslos der Situation gegenübersteht. Auch ist Herr Oter überzeugt, dass oft Angst der Ursprung ist, weshalb eine Sache nur von der positiven Seite aus betrachtet wird. Aber gerade diese oft unbegründete Angst verliert wesentlich an Bedeutung, wenn man sich ihr stellt und bereits im Vorfeld diese Gefahr genau betrachtet.

Ein weiterer Vorteil hat die gesamtheitliche Betrachtungsweise, indem die Freude bei einem positiven Ausgang bedeutend grösser ist, weil man sich der möglichen Gefahren vollumfänglich bewusst ist.

Darum bleibt Herr Oter dabei, auch die Kehrseite einer Medaille genau zu betrachten und manchmal auch etwas am „Lack“ zu kratzen, um vielleicht auch mal feststellen zu müssen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.










:-))

Donnerstag, 1. März 2012






Den Menschen nützt 
der natürliche Reichtum nicht mehr 
als Wasser einem vollen Gefäss.
Von Epikur



:-)

Mittwoch, 29. Februar 2012

Ein Ahnungsloser wurde getroffen



Es kam ein "Stöckchen" geflogen, aus einer Wolke mit Namen re.

Zuerst wusste ich gar nicht, was mich da traf.
Aber zum Glück wurden die Spielregeln mitgeliefert.
Demnach habe ich nun folgende Fragen zu beantworten:
(Ich mache das kurz und schmerzlos)

  1. Welche Person (tot od. lebendig, real od. erfunden) würdest du gerne treffen? Weshalb?
    Den Dalai Lama. Weil ich ihn schätze und er mir vielleicht bei der Beantwortung der einen oder anderen philosophischen Frage behilflich sein könnte.
  2. In welchem Film hättest du gerne die Hauptrolle gehabt? Wieso du?
    E-Mail for you. Weil mich Buchhandlungen faszinieren. FALSCH! Weil ich einmal Meg Ryan küssen möchte!
  3. Du kannst dich jetzt, in diesem Augenblick, irgendwohin beamen - wohin?
    Auf eine "einsame" Thailändische Insel mit Internetanschluss.
  4. Was macht dir Angst?
    Nichts. Höchstens etwas Sorgen: Die Macht des Geldes in unserer Gesellschaft.
  5. Was ist das Erste, was du tust, wenn all' deine Träume in Erfüllung gegangen sind?
    Danken

Gemäss Regeln* darf/muss ich nun fünf weitere Blogger mit fünf Fragen beglückenlästigen und da unsere Gesellschaft ohne Regeln nicht funktionieren würde, halte ich mich daran. Hier meine Opfer...
  1. ein Kapitän
  2. eine Süsse
  3. ein Peter
  4. ein Honigmädchen
  5. ein Redfox 


.... und die Fragen:
  1. Welches Buch sollte ich unbedingt lesen?
  2. Kaufst du deine Bücher oder holst du sie in der Bibliothek?
  3. Wenn du ein Buch schreiben würdest, was für eines wäre es?
  4. Was für eine Person wärst du gerne, wenn es ein Buch über dich geben würde?
  5. Was machst du lieber  - lesen oder schreiben?
Ich bin gespannt auf eure Antworten. Besten Dank fürs Mitmachen.



* Regeln für das Stöckchen:

  •     Verlinke die Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat
  •     Beantworte die Fragen, die gestellt wurden
  •     Bewerfe anschließend 5 Leute mit dem Stöckchen
  •     Gib den Personen Bescheid, dass Du sie ausgewählt hast
  •     Stelle 5 Fragen, die beantwortet werden müssen

Montag, 27. Februar 2012

Freunde




Wir existieren erst, wenn jemand unsere Existenz auch wahrnimmt; 
was wir sagen, hat erst Bedeutung, wenn jemand unsere Worte versteht. 
Von Freunden umgeben zu sein heisst also,
dass unsere Identität fortwährend bestätigt wird.




:-))


Sonntag, 26. Februar 2012





Einfache Speisen erzeugen, 
wenn man Hunger hat, 
die gleiche Wirkung wie eine kostspielige Mahlzeit.

Spielerische Kost ist ja auch eher etwas für Satte.

® Copyright by Herr Oter