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Sonntag, 21. Dezember 2014








Ein Gedicht aus meiner diesjährig, letzten Lesung 
im Adventskaffee des Altersheims. 




Ich wünsche mir

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht´ wie es früher war.

Kein Hetzen zur Bescherung hin,
kein Schenken ohne Herz und wenig Sinn.

Ich wünsche mir, eine stille Nacht,
frostklirrend und mit weißer Pracht.

Ich wünsche mir ein kleines Stück
Von warmer Menschlichkeit zurück.

Ich wünsche mir in diesem Jahr
´ne Weihnacht, wie als Kind sie war.

Es war einmal, schon lang ist´s her,
da war so wenig, so viel mehr.
(Autor unbekannt)


Ich wünsche allen,
frohe und erholsame Weihnachtstage
mit vielen schönen Momenten.



Bildquelle: Autor:  R. B.  /  Bild-ID.: 105107  / Lizens: (CC BY-NC) / by pixelio.de







:) 











Mittwoch, 3. Dezember 2014

Die andere Weihnachtszeit (Gedicht)






Die andere Weihnachtszeit

Am grünen Kranz, jetzt wieder die erste rote Kerze brennt,
Ein neuer Beginn der Weihnachtszeit, wie man’s so kennt?
Nein, ich hoffe, dass das Licht tief in unsere Herzen dringt,
viel Liebe, Wärme und Vernunft der Menschheit bringt.
Dass bald ein Lichtschimmer auf den Menschen liegt,
der allen Kummer, allen Streit und alles Leid besiegt.
Dass sich die Einsicht macht bei allen Menschen breit:
Auf endlich Frieden und überall mehr Herzlichkeit.
Dass der Mitmensch wieder mehr zählt als das Geld,
bei mir im Herzen und bei allen auf der ganzen Welt.

© Copyright by Herr Oter (November 2014) 



:)

Samstag, 21. Juni 2014






Pendeln, 
um den Punkt,
um das Zentrum der Welt,
um mein Ich!
Nichts berühren, nichts erfassen,

nicht denken!
Nur geniessen und die Seele baumeln lassen

® Copyright by Herr Oter







;)

Dienstag, 31. Dezember 2013

Rezept für ein gutes neues Jahr





Ich wünsche allen
"en guata Rutsch" 
in ein glückliches 
2014

und 
ein gutes, neues Jahr
oder
ein neues, gutes Jahr.




Für ein erfolgreiches Jahr, 
hilft vielleicht ein Rezept von
Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808), 
Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe


"Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht.

Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt.
 Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträusschen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit."



:)

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Samstag, 3. September 2011

°



Gleissende Sonnenstrahlen
verfangen im silbernen Gewebe der Spinnen,
durchdrangen dünne Nebelschwaden
und tropfende Nadelbäume,
um mir zu verkünden,
dass der Herbst nun beginne.





Dienstag, 30. August 2011

°




Als ich heute Morgen, 
den rotleuchtenden Himmel 
 über dem Sattgrünen betrachtete,
wünschte ich, 
den treffenden Satz dafür zu finden, 
was ich empfand -
damit hier, 
ich darüber berichte -
weil keiner da war, 
mein Glück zu teilen. 
® Copyright Herr Oter



:-)

Sonntag, 11. April 2010

Wird es Zeit?

.


Wird es Zeit?


Wird es Zeit, den müden Leib abzustreifen
und
als Häufchen liegen zulassen?
Zu gehen, damit man Berge überwinden,
und dicke Mauern zu durchdringen vermag?
Los zulassen, um mit den Winden zu tanzen
und der Wärme endlich nah zu sein?
Den Wolken gleich, dem Himmel zu zustreben
um dann die ganze Sicht zu haben?
Kein Bedauern wird es geben, nur die Freude,
zurückzugehen, woher man gekommen ist.
Nichts geht verloren, werde für immer sein
und immer wieder, kehre ich zu Dir zurück.






:-)

Donnerstag, 11. Februar 2010






Eisblumen am Fenster
Schneesterne zuhauf
Gerne hätte ich sie Dir geschenkt – zum Valentin.
Doch leider sind sie nicht von Dauer.



Eisblumenfenster 1
Eisblumenfenster
Autor: Christoph Waghubinger (Lewenstein
Lizens: CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Common




Sonntag, 13. Dezember 2009


 



Der Autor -
er wirf einen Kieselstein in den Vierwaldstättersee -
es bilden sich Kreise -
und er hofft,
es werden Wellen -
so gross, dass sie ein Dampfschiff zum Schaukeln bewegen –
vielleicht, sogar die Schiller*.

©® Copyright by Herr Oter

* Die «Schiller» ist ein stolzes Salon-Seitenrad-Dampfschiff
- erbaut 1906 von den Gebr. Sulzer, Winterthur.



:-))

Mittwoch, 11. November 2009





Gansabhauet

Gans hangt
Hans haut
Gans schwankt
Hans haut ab
® Copyright by Herr Oter



© Bild von:  Pius Schuler / Image-ID: 104459 / by: PIXELIO.de
Weitere Infos zur Gansabhauet in Sursee 
Weitere Bilder hier 


:-))

Freitag, 27. März 2009






Der Frühling 
rollt emsig seinen Blütenteppich aus -  
nur ein Schäumchen Schnee 
liess ihn kurz innehalten.

Copyright by Herr Oter




;)

Dienstag, 4. März 2008





Es geht doch auch so…
oder wie schnell man Autorenrechte verletzt.

Ende November 2007 habe ich im Internet das bekannte Gedicht:
„Ich wünsche dir Zeit“, geschrieben von Elli Michler, gelesen.
Darüber habe ich hier im Blog folgendes geschrieben:
Diese Reime drücken wunderschön und sehr genau, meine Wünsche für meine Zukunft aus, als ob sie für mich persönlich geschrieben worden wären. Treffender und poetischer kann man es nicht ausdrücken.
Darum habe ich diese bekannte Dichtung hier aufgenommen und mir erlaubt, die Worte „dir, dich, dein“ durch „mir, mich, mein“ zu ersetzten.
„Es geht doch auch so“, habe ich mir gedacht und schnell war das wunderschöne Gedicht in die „1. Person“ abgewandelt und mit ein paar zusätzlichen „e“ s unnütz ergänzt. Versehen mit kurzen Angaben über die Autorin und der Nennung des Originaltitels, habe ich das entfremdete Gedicht (denn es wurde ja geschrieben, um anderen Gutes zu wünschen) trotz Copyright ziemlich bedenkenlos im Blog veröffentlicht.
Vor kurzem erhielt ich nun eine sehr nette Mail von der Tochter der Autorin.
Darin sendete mir Frau Barbara Michler viele zusätzliche Informationen über ihre Mutter, die übrigens im Februar ihren 85. Geburtstag feiern konnte.
Dabei machte sie mich mit einem augenzwinkernden „
Smiley” auch ganz freundlich auf die problematische Veröffentlich von geschützten Werken aufmerksam. Denn der Text durfte ja eigentlich nur mit Genehmigung des Verlages (Don Bosco Verlag München) veröffentlicht werden.
Wo andere mit Anwalt und Schadensatzforderung gedroht hätten, machte mir Frau Michler zur Problemlösung den grosszügigen Vorschlag, dass ich meinem Eintrag wenigstens noch den Link zur HP der Autorin Nelli Michler hinzufügen solle. Es geht eben auch so!
Natürlich habe ich das Gedicht sofort aus dem Blog genommen. Gleichentags habe ich auch Frau Michler zurück geschrieben, mich entschuldigt, mich für ihre Rücksicht bedankt und gefragt, ob ich darüber hier auch eine kleine Kolumne, mit einem Link auf das Gedicht, schreiben dürfte. Denn es geht doch auch so!
In ihrer charmanten Antwort hat mir Frau Barbara Michler grosszügig die Wahl gelassen, eine Kolumne zu schreiben oder den früheren Beitrag (trotz Abänderungen) mit einer zusätzlichen Verlinkung auf das Original wieder zu aktivieren. Doch das ist für mich nun nicht mehr möglich, auch wenn ich nun das Rechte dazu bekommen habe. Denn durch den Briefwechsel ist mir inzwischen klar geworden, dass bei jeder Weitergabe der Verse - auch wenn dabei nur kleinste Veränderungen vorgenommen werden - sich im Laufe der Zeit, der Text am Ende völlig verändert hat. Frau Michler schrieb dazu:
Das ist wie beim alten Spiel "Stille Post". Das betrifft nicht nur die Änderung der Person, sondern auch klitzekleine Änderungen der Wortformen, die dann den Rhythmus zerstören etc.
Gedichte von Elli Michler wurden sogar schon mit falschen Autorenangaben verbreitet. 
Hinweise dazu findet man bei: christian-morgenstern.de oder bei ihrem Gedicht „Vier Kerzen“
Ich habe mich darum für diese Kolumne entschieden. Denn es geht doch auch so!
Damit aber niemand auf das schöne Gedicht verzichten muss, kann man es mit folgendem Link im perfekten Original lesen:
„Ich wünsche dir Zeit“ von
Elli Michler zu finden auf www.ellimichler.de
Aus: Elli Michler, Dir zugedacht, Wunschgedichte, © Don Bosco Verlag, München, 19.Aufl. 2004
Und wie gesagt:
Diese Reime drücken meine Wünsche für meine Zukunft wunderschön und sehr genau aus.
Treffender und poetischer kann man sie einfach nicht beschreiben.
Darum ganz herzlichen Dank an Elli Michler für ihre wunderschönen Gedichte, aber auch an ihre besonders nette Tochter Barbara Michler - nicht zuletzt für ihre Bemühungen um das Werk ihrer Mutter.


;-)

Freitag, 15. Februar 2008

Schneeglöckchen



Schneeglöckchen  
statt Schneeflöckchen


© Bild von: igorowitsch / Lizenz: CC0 by: pixabay



Schneeglöckchen
von Herr Oter

Hörst du ihr leises Bimmeln,
sie läuten den Frühling ein.
Dazu die Feen singen
bei ihrem Stelldichein.
Erste Mädchen tragen Röckchen,
bereits auch Bienen summend tanzen
zum Klang der milchweissen Glöckchen,
dieser nickenden Frühlings-Pflanzen.
Lass dein Köpfchen nicht mehr hängen,
vorbei die lange Dunkelheit,
Bald wird alles hin zur Sonne drängen,
freu dich auf die Frühlingszeit.






Botanischer Name: Galanthus nivalis.
Aus dem Griechischen, (gala = Milch, anthos = Blüte) (auch Milchblüte genannt) und
aus dem Lateinischen (nivalis stammt von dem lateinischen Wort nivis für Schnee ab).

Eine Legende erzählt,
dass Gott, als er die Schöpfung vollendet hatte, zuletzt den Schnee schuf, ihn aber farblos liess.
So wanderte der Schnee von einer Blume zur andern und bat sie, ihm doch etwas von der Farbe abzugeben. Aber keine erfüllte seinen Wunsch. Bis schliesslich das Schneeglöckchen mitleidig sagte: "Wenn dir mein Mäntelchen gefällt, kannst du es gern haben". Seitdem ist der Schnee weiss - und das Schneeglöckchen die einzige Blume, die er in seiner Nähe duldet und der er nichts zuleide tut.

Galanthamin, ein Wirkstoff aus den Zwiebeln von Schneeglöckchen (und Osterglocken), vermag laut neueren Erkenntnissen der Medizinforschung das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit zu bremsen.
Doch, weil das Schneeglöckchen hochgradig giftig ist, ist es nicht empfehlenswert, seine Zwiebeln zu essen, auch wenn man dadurch - frühzeitig eingenommen - eine Alzheimererkrankung, vollständig verhindern kann.
Diese Zwiebelpflanze produziert so genannte Biowärme (etwa 8 bis 10 °C), die den (leichten) Schnee um den Stängel und Blätter schmelzen lässt.

Schneeglöckchen stehen unter Naturschutz und dürfen in der freien Natur nicht gepflückt werden.

©® Copyright by Herr Oter




:-)

Samstag, 24. November 2007

Mami am Angehörigenabend




Mami am Angehörigenabend



Nachdenken:
über die nachhaltigen Eindrücke
beim Angehörigenabend im Pflegeheim:

Vergangen nun die Betriebsamkeit,
noch ein letzter, endgültiger Termin.
Kein sinnieren in der Vergangenheit,
keine Fragen mehr - zum Lebenssinn.

Die Beine - sie sind jetzt ganz müde,
zum Tragen sind sie viel zu schwach.
Der Körper wird zur Plattitüde*,
doch deine Augen sind hellwach.

Verkrümmt sind deine Hände wieder,
gezeichnet von Arbeit und einer Gicht.
Verspannt sind auch die andern Glieder,
doch ganz entspannt ist dein Gesicht.

Das letzte Wort - schon lange gesprochen,
und doch gäbe es noch viel zu sagen.
Doch die Sprache hat sich bereits verkrochen,
zurück geblieben sind ungestellte Fragen.

Die Wesensveränderung wird immer schlimmer,
die Krankheit nimmt immer mehr von dir.
und doch bist du für mich - was immer
denn ich bin ein Stück von dir.




*Definition: Plattitüde = hohl, nichts sagend, abgedroschen, Farce



:-((

Sonntag, 18. November 2007




Wie sich das Herz erweitert
Im engen, dichten Wald!
Den öden Trübsinn heitert
Der traute Schatten bald.
Kein überlegener Späher
Erforscht hier meine Spur;
Hier bin ich frei und näher
Der Einfalt und Natur.

O blieb' ich von den Ketten
Des Weltgewirres frei!
Könnt' ich zu dir mich retten,
Du traute Siedelei!
Froh, dass ich dem Gebrause
Des Menschenschwarms entwich,
Baut' ich hier eine Klause
Für Liebchen und für mich.

Ausschnitt aus: die Einsiedelei  

:-¦

Mittwoch, 14. November 2007

Morgenstimmung





Morgenstimmung


Milchige Schlieren am blauen Himmel,
goldene Strahlen über letzten Nebelschwaden.
Rauchende Kamine auf weissen Dächern,
glänzende Perlen an blätterlosen Ästen.

Knirschender Reif unter meinen Schuhen,
kleine Dampfwolken bei jedem Atemzug.
Tränende Augen und eine triefende Nase,
tiefe Glücksgefühle im pochenden Herzen.

Das war gestern.



:-(