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Dienstag, 22. Dezember 2015

Zwei niedliche Jungwölfe erhitzen die Gemüter



Zwei niedliche Jungwölfe erhitzen die Gemüter

Weil die Wölfe aus dem sogenannten 'Calanda-Rudel' immer mehr die Scheu vor den Menschen verlieren, könnte sich daraus ein aggressives Verhalten gegenüber Menschen entwickeln. Darum sollen nun zwei Jungtiere zur Abschreckung getötet werden.
Diese Meldung entfacht nun in verschiedenen Zeitungen viele Reaktionen, einige Kommentarfunktionen mussten inzwischen sogar geschlossen werden.

Besonders heftig wurde die Massnahme auch auf FB kommentiert.

(Guck mal)
Man ärgert sich, dass der Mensch, «über die Tierwelt bestimmt», ja es wird sogar um deren «Erhalt» gefürchtet. Auch das Ermorden von «härzigen Jungtieren» wird heftig verurteilt, als ob ein Kalb, ein Lamm, ein Fohlen oder ein „Mistkratzerli” keine Jungtiere wären. In manchen Kommentaren wird der Abschuss auch «als Regulierung durch die Jagd» verurteilt – aber bei über 26 Tausend Füchsen, deren Fleisch und Fell kaum noch verwertet wird, spielt das keine Rolle.
Übrigens: Auf Schweizer Strassen wird jede Stunde ein Reh totgefahren, insgesamt sind es über 20’000 Wildtiere pro Jahr.
Viele dieser Kommentare sind sehr gehässig. Da werden Menschen mehrfach als Idioten, Sauhüng, Spinner usw. bezeichnet oder mit einer 'Körperöffnung' betitelt; es wird 'Gegessenes' wieder von sich gegeben und es wird u.a. gefordert, dass auch zwei Beamte der zuständigen Behörde «zum Abschuss frei gegeben werden» und die ausführenden Jäger «an die Wand gestellt werden». Solche Kommentare finde ich, auch angesichts der beiden leidgeprüften Jungwölfe, einfach unerhört.

Ich möchte einfach noch daran erinnern, dass zur menschlichen Ernährung in der Schweiz im Jahre 2014 folgende Tiere getötet wurden:

 50’577’768 Hühner;
   2’751’441 Schweine;
     398’664 Rinder;
      251’476 Kälber;
     239’647 Schafe;
         2’897 Pferde,
       40’599 Rehe
      26’366 Füchse
     10’740 Hirsche
     12'231 Gämsen


Dazu kommen viele weitere Tierarten, die gejagt werden (Wildscheine, Hasen Gämsen, Murmeltiere usw.) oder die täglich geschlachtet werden (Ziegen, Kaninchen, Strausse, usw.)
und ein auch paar Millionen Wassertiere, wie Fische und Krustentiere usw., dazu gehören übrigens auch die feinen Scampi, Muscheln und Crevetten.

Als „nutzlos!" werden in der Schweiz zudem jährlich 2,4 Millionen männliche Küken qualvoll vergast und millionenfach tote Tiere zur Tierfütterung oder in der Forschung verwendet.


Dazu kommen in diesem Jahr nun leider auch noch 2 abgeschossene Calanda-Wölfe!





;)



Mittwoch, 15. April 2015

Eine Idee, die 150 Millionen Menschen die Augen öffnen könnte









Eine Idee


Eine Idee, die das Leben von 150 Millionen Menschen komplett verändern könnte. Eine Idee, die die Ärmsten der Welt unterstützt. Eine Idee, die neue Einblicke bietet. Eine Idee, die 150 Millionen Menschen die Augen öffnen könnte.

 

Gemäss WHO bräuchten 150 Millionen arme Menschen auf der Welt dringend eine Brille. Sie können nicht lernen, nicht arbeiten und nicht für ihre Familien sorgen. 150 Millionen Menschen haben Nachteile in der Bildung, im sozialen Miteinander oder einfach im täglichen Überleben – nur weil sie schlecht sehen. Denn diese Menschen können sich schlicht keine Brille leisten.
Was bei uns, in den reichen Ländern, einfach zu haben ist, gibt es in diesen armen Ländern nämlich nicht – eine einfache Brille für 1 Euro.

Einer wollte sich mit diesen Gegebenheiten nicht abfinden!
Denn der Deutsche Martin Aufmuth, ein Lehrer aus Erlangen, konnte nicht begreifen, warum es gerade für diese Menschen in den Drittweltländern, die mit einem Tagesverdienst von nur rund einem Euro (1 €!) auskommen müssen, diese günstigen 1-€-Sehhilfen nicht gibt. Er wollte das ändern!

Nach intensivem Studium, monatelangem Tüfteln erfindet er einen Wunderkasten; eine 30x30x30 cm grosse und etwa drei Kilogramm schwere, unscheinbare Holzkiste, aus dessen Innenleben tausende Brillen hergestellt werden können. Die Herstellung einer Brille dauert bloss zwischen 10 Minuten und etwa einer halben Stunde – und die Kosten: ein Dollar.
Die „Ein-Dollar-Brille” ist geboren, die Idee von Martin Aufmuth verwirklicht und eine simple Lösung für ein gigantisches Problem gefunden.

Im „Wunderkasten” gibt es nebst allen notwendigen Vorrichtungen und Werkzeugen zur Herstellung der Brillen auch eine Biegemaschine, die wartungsfrei ist und ohne Strom auskommt. So kann sie auch im abgelegensten Ort eingesetzt werden. Denn der Brillenrahmen ist aus gebogenem Federstahldraht, so stabil wie bei einer teuren Brille aus Titanflex und, obwohl das Material sehr günstig ist, rostet es nicht. Die gehärteten Linsen aus bruchsicherem Polykarbonat sind bereits in 25 verschiedenen Gläserstärken geschliffen auch im Kasten vorhanden und können ohne Werkzeug nur noch eingesetzt werden.

Ansässige Frauen und Männer werden vor Ort als Techniker oder Optiker angelernt. Nach einem 14-tägigen Intensiv-Training können sie die Sehhilfen selbstständig und eigenverantwortlich herstellen. Die ausgebildeten Optiker gehen zu den Menschen in die Dörfer und versorgen sie vor Ort sofort mit den passenden Brillen. Die Brillen werden für 2-3 ortsübliche Tageslöhne verkauft. So sind sie auch für die Ärmsten dieser Welt erschwinglich. Den einheimischen Fertigern bleiben nach den Materialkosten noch je 60 Cent pro verkaufter Brille. Auf diese Weise soll ein System in Gang kommen, das den Menschen im Ort dauerhaft hilft und den Fertigern eine sichere Existenz bietet. Martin Aufmuth und die Entwicklungshelfer verdienen nichts daran.

Das ist doch eine grossartige Idee, die hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnet.



Für weitere Informationen bitte hier





:)

Dienstag, 25. November 2014

Im Wald der Engel






Im Wald der Engel


Der Friedhof hier ist nicht nur ein Ort der Toten, 
auch wenn hier viele Menschen begraben liegen. 
Hier ist  ein stiller, fröhlicher und harmonischer Ort und 
es ist doch immer noch ein lebendiger Raum –
ein Ort des Lebens...


sagt der Biologe Uwe Westphal
auf dem Ohlsdorfer Friedhof, dem grössten Parkfriedhof der Welt,
inmitten der Grossstadt Hamburg,
im  sehenswerten Dokumentar-Film: 
(link)




Montag, 2. Dezember 2013

Er ist wieder da!






Er ist wieder da!

Der bemerkenswerte
Adventskalender aus 
rotzloeffel´s stuebchen  


Man findest dort allerlei 
Unterhaltendes, Amüsantes, Rätselhaftes und Poetisches
zur Advents- und Weihnachtszeit,
und täglich gibt es ein amüsantes Rätsel 
(Empfehlung: bei jedem Türchen unbedingt: Weitere Informationen antippen)


Ich würde mich freuen, viele von Euch in
anzutreffen.



:)

Mittwoch, 5. Juni 2013

Faszinierende Bilder







Er ist erst 14 Jahre jung und gilt bereits als absolute Internet-Sensation.
Während andere Jungs in seinem Alter den PC vor allem zum Spielen oder Chatten nutzen, geht Zev aus Natick, Massachusetts bereits furios mit dem Fotoshop und seinem Fotoapparat um.

Mit seiner Fotoserie „Little Folk“ hat der Teenager – besser bekannt unter seinem Nicknamen „fiddle oak“ – sogar die Fachwelt mit seiner Technik und Kreativität ins Staunen versetzt.

Er macht Selbstportraits und photographiert verschiedene Alltagsgegenstände, die er dann geschickt zu märchenhaften Bildern zusammenfügt.

„Fiddle oak“ sagt, dass er photographiert seit er 8 ist, seine Fotokamera „Betsy“ nennt und heute auch mit seiner 17-jährigen Schwester Nellie zusammenarbeitet.

Ich empfehle Euch, seine besten Bilder mal hier anzusehen oder mehr davon auf seinem Fotostream bei flickr.


Viel Spass




Samstag, 1. Juni 2013

Eine wunderbare Fabel






Ich möchte Euch eine sinnvolle und wunderbar geschriebene Fabel empfehlen:


Es lohnt sich übrigens, wenn man sich dabei auch auf den anderen interessanten Seiten von Poetikon umsieht. Viel Spass dabei.


«}








Mittwoch, 6. März 2013

Blog-Empfehlung





Es lohnt sich, einen Blick in den Blog
 "Goppeldangers
der Londoner Journalistin Nell Frizzell zu werfen.

Sie hat Lust, sich Woche für Woche als Prominente zu verkleiden, Stars stilistisch zu kopieren und berühmte Bilder nachzustellen. Zum Teil macht sie das unter Zuhilfenahme von Esswaren und manchmal wird alles zur Parodie.




:)

Samstag, 15. Dezember 2012

Ein bemerkenswerter Adventskalender





Ein bemerkenswerter Adventskalender

Weihnachten steht zwar bereits vor der Türe,
die Adventszeit ist auch bald vorüber und 
trotzdem möchte ich Euch heute noch schnell den

Adventskalender aus 
rotzloeffel´s stuebchen  

ganz gerne ans Herz legen.
Man findest dort allerlei Unterhaltendes, Amüsantes, Rätselhaftes und Poetisches
zur Advents- und Weihnachtszeit.
(Empfehlung: bei jedem ihrer Türchen unbedingt  >>Weitere Informationen<<  antippen)

Ich finde, "Rotzlöffelchen" investiert täglich so viel Zeit, um uns einen sehr schönen, interessanten und witzigen Adventskalender zu präsentieren, da muss sie doch auch genügend Beachtung finden. Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere meiner Leser auch Gefallen daran findet und ihre sicher aufwendige Arbeit mit einem kleinen Kommentar belohnen würde.


:)








Donnerstag, 17. Dezember 2009





Der erste Roman mit Google Maps


Web-Romane gibt es inzwischen ja viele und ich bin auch der Meinung, dass heutzutage nicht für jede Lebensgeschichte gerade Bäume fallen müssen. Um seinem Mitteilungsdrang gerecht zu werden, kann man seine Geschichte ja vorerst ohne viel Aufwand und Kosten ins Web stellen und sollte sie die fast ausgebuchte Bücherlandschaft wirklich bereichern, findet man bei Erfolg sicher auch eine Möglichkeit, seinen Roman zu Geld zu machen. Die Musikvideos haben das ja bereits mehrfach vorgemacht.

Zudem ergeben sich im Internet völlig neue Möglichkeiten, auch eine durchschnittliche Geschichte doch noch attraktiv zu machen.
Denn weltweit wurde zum ersten Mal ein Web-Roman mit Google Maps verknüpft.
Ein Dreier-Team aus Programmierer, Designer und Texter hat den Roman " Senghor on the Rocks" von Christoph Benda mit ortsbezogenen GPS-Daten versehen, diese in Google Maps eingebettet und das Ganze als Online-Roman auf einer Web-Seite veröffentlicht.
Dabei liest man auf der rechten, virtuellen Buchseite den Roman und sieht auf der linken Seite die Routen, die im Text erwähnt werden, im Stadtplan. Sozusagen in “Echtzeit” fährt dabei der Pfeil wie von Geisterhand gesteuert die Strecken ab. Ausgesprochen sehenswert ist dabei auch, dass die Karte in den Nacht dunkler wird und so Bezug auf die Handlung nimmt. Zum Blättern klickt man einfach auf die jeweilige Seite. Sehr schön ist auch das Lesezeichen, das sich merkt welche Seite man sich als letztes angeschaut hat und beim nächsten Besuch der Webseite dort sozusagen im Buch “steckt”.

Das Projekt bringt den drei Tüftlern zwar noch kein Geld ein, aber es zeigt, welche Möglichkeiten Schriftsteller heute haben, ihre Romane attraktiv zu veröffentlichen - wenn sie die Texte mit Web-2.0-Mitteln in moderne "Mash-ups" verwandeln. So lassen sich in Zukunft online-Bücher sicher mit kleinen Filmsequenzen, Bilder und Tönen ausstatten. Auch stelle ich mir vor, dass dabei auf Wunsch eine virtuelle Kamera über das besprochene Gebiet schwenkt, man sich aktuelle Webcam- Aufnahmen oder online-Bilder ansehen kann. Auch wird man sich Zusatz-Informationen per Mausklick direkt aus "wikipedia" herunterladen und man kann sich mittels GPS die Plätze direkt vor Ort ansehen , wenn man gerade in der Nähe ist.
Sieht so der Reiseführer der Zukunft aus? Stadtbesichtigung verbunden mit einem spannenden Online-Städte-Krimi?
So viele Möglichkeiten bietet nur das papierlose online-Buch.

Doch einen grossen Hacken hat das Ganze leider auch:
Denn die Phantasie geht beim vernetzten Lesen halt weitgehend verloren und das „Kino im Kopf“ kann, genau wie die traditionelle Buchhandlung, seine Tore schliessen.


:-|


Mittwoch, 7. November 2007





Was für eine super Idee!
(oder: Die besten Ideen haben immer die anderen)



Ich bin ganz begeistert von der Ausstellung von Beatrice Wicki.
Ich sah einen breiten Querschnitt durch ihr gesamtes Schaffen.

Am meisten beeindruckt bin ich von ihren „Sitzaufgaben“.
Dabei zerlegt (oder zertrennt, zersägt, zerteilt, zerkleinert und zerstückelt) sie Stühle in Einzelteile. Dadurch verliert der Stuhl seine Aufgabe als Sitz und somit auch seine Bezeichnung - wird aber, durch das kunstvolle Zusammensetzen der Stuhlteile, zu einem neuen Objekt und erhält die Bezeichnung Kunstobjekt.
Einfach erstaunlich, was für Künststücke solche Ruhemöbel vollführen können und welche interessanten Kunstwerke, mit viel Fantasie und der richtigen Bezeichnung aus gebräuchlichen Stühlen entstehen können. Welch ein Glück für jede alte, langweilige Sitzgelegenheit, die durch die schöpferischen Hände von Beatrice Wicki, zu einem vollkommenen Kunststück wird und nicht als Rauch durch den Kamin diese Welt verlassen muss, sondern mit einem fantasievollen Namen versehen, als teures Meisterwerk in der Kunsthimmel aufsteigen darf.
Einen Eindruck, dessen ich so beeindruckt bin, bekommt man auf der Webseite der Künstlerin:
http://www.be-a.ch/sitzaufgabe_n/index.html
Dabei sollte man es nicht versäumen, die Bilder der Objekte anzuklicken, damit man die neuen, äusserst kreativen Bezeichnungen von alten Stühlen erfahren kann.

So blöd !, dass ich nicht auf diese lukrative Idee gekommen bin, denn ich habe in meinem Leben doch schon so manchen alten Stuhl ausgemustert und manchmal sogar noch
dafür bezahlt.
Aber, mal überlegen - - - man könnte doch alte Möbelstücke auch zerhacken, zermahlen, zerbröckeln, zersplittern, zerhauen, zerbrechen, zerschneiden, zerschlagen, zerplatzen, zerdrücken, zermalmen, zerbeissen (?), zerknicken, zerstören, zerquetschen ………... oder einfach - - sprengen!


:-(




Faszinierend!


In einer zwölfstündigen Fotosession wurde die Christus-Passion von Gaudenzio Ferrari in der Kirche Santa Maria delle Grazie im italienischen Varallo auf 1.145 Einzelfotos digitalisiert.
Das Mega-Foto besteht aus 96.679 mal 89.000 Bildpunkten und hat eine Auflösung von 8,6 Milliarden Pixel. Es ist damit das wahrscheinlich größte digitale Foto weltweit.
Mit Zoomify ist es möglich, ähnlich wie von Google Earth gewohnt, die Flash-Anwendung stufenlos zu Zoomen - bis hin zum einzelnen Pinselstrich des Meisters.
So exakt lässt sich das Bild nicht einmal am Original-Schauplatz betrachten.
http://www.haltadefinizione.com/en/santamariadellegrazie/look.asp
Unter anderem, ebenfalls auf dieser Webseite:
Das letzte Abendmahl von Leonardo Da Vinci
http://www.haltadefinizione.com/en/cenacolo/index.asp



:-)