.

Samstag, 22. Oktober 2011




1
Prozent 

der Bevölkerung 
über 

58.9
Prozent
des gesamten 
Vermögens

und damit mehr
als die übrigen
99
Prozent

der Einwohner
der Schweiz


Nur in Singapur ist der Unterschied zwischen dem obersten Prozent und dem Rest der Bevölkerung noch ausgeprägter als in der Schweiz.




Fakten:
Es gibt in der Schweiz 
330'000 Millionärshaushalte 
und 
352 superreiche Haushalte 
mit einem Vermögen von über 100 Millionen Dollar.  

Die Schweiz weist hinter Singapur weltweit die zweithöchste Millionärsdichte auf.

Nur in Zimbabwe und Namibia
ist die Vermögens-Schere zwischen arm und reich 
weiter geöffnet als in der Schweiz






Quellen
Credit Suisse Research Institute, Global Wealth Databook, Zürich 2010. (S. 120)
Eidgenössische Steuerverwaltung, Gesamtschweizerische Vermögensstatistik
der natürlichen Personen 2007, ESTV, Bern 2010.
Boston Consulting Group, Global Wealth 2011: Shaping a New Tomorrow: How to Capitalize on the Momentum of Change, BCG May 2011.





 :-||   

Freitag, 21. Oktober 2011




Ich breite meine Träume vor Dir aus.
Trittst Du drauf, 
dann trittst Du in meinen Träumen auf.





;-)     (Ironie)

Donnerstag, 20. Oktober 2011




Belächle nie die Träume anderer Menschen,
denn sie sind das Wertvollste das sie haben.
® Copyright by Herr Oter




:-d    (Mit einem Lächeln sagend)

Mittwoch, 19. Oktober 2011






Polizei wurde um Hilfe gebeten


Am Montagabend, 17.10.2011, kurz nach 19:30 Uhr, ersuchte eine 19jährige Frau telefonisch um polizeiliche Hilfe. Am Telefon sagte sie, dass sie mit ihrem Lebensabschnittspartner in Streit geraten sei.
Vor Ort, einem Quartier im Westen der Stadt, konnte der 21jährige Mann angetroffen werden. Zur Klärung des Vorgefallenen wurden beide Beteiligten zur Hauptwache der Stadtpolizei verbracht.
Das junge Paar wurde separat zur Sache befragt. Es stellte sich heraus, dass die junge Frau die acht Monate dauernde Beziehung als beendet erklärte.
Dies war der Auslöser des verbalen Streites. Die Frau zieht per sofort aus der gemeinsamen Wohnung aus. Auf eine Anzeigeerstattung verzichten beide Beteiligten.


Herr Oter muss seinen Senf dazu geben:
Vermehrte langwierige Einsätze dieser Art, und die anschliessende intensive und gründliche Abklärungen des heiklen Sachverhaltes in diesem sensiblen Themenbereich, könnten eine mögliche Begründung sein, warum unsere Polizei ständig überlastet ist.




(( :´-( 

Dienstag, 18. Oktober 2011

Von unten her gesehen




Von unten her gesehen




„Das runde Gartentischchen mit den beiden antiken Stühlen ist hier einfach völlig deplatziert“, denkt er.
Denn diese schmucke, alte Sitzgruppe gehört nicht an diesen idyllischen Platz, auch wenn sie sehr gut vor das - auf dieser Seite komplett mit Efeu überwachsene - Gartenhaus aus Ziegelsteinen passt. Trotzdem findet er, dass gerade hier diese Gartenmöbel einfach am falschen Ort sind und jedes Mal, wenn er an ihnen vorübergeht, erzeugt ihr Anblick in ihm einen kurzen Stich.
Diese Gartenmöbel hier, sehen zwar etwas anders aus. Nicht die Stühle, aber der kleine Metalltisch hat keine rote Tischplatte und dieses Silber passte gar nicht richtig zu den danebenstehenden antiken Stühlen mit den rostrot gestrichenen Holzlatten.
Aber das sieht man nur von oben, denn wenn man von unten den Weg entlang kommt, ist die Tischplatte nur als dünner Strich sichtbar. Er kommt meistens von unten her und zurück sieht er, wenn er daran vorbei ist, nie - doch das hätte ihm vielleicht die Illusion genommen, es wären die Seinen.
Darum dieser Stich in der Herz-Magen-Gegend.

Die Beine dieser alten Gartenmöbel passen jedoch schon einigermassen zusammen, geschwungenes Metall silbrig gestrichen. Sie sind bestimmt original, nur die Tischplatte hatte man vermutlich ersetzen müssen - vom Rost durchlöchert, zerfressen vom Zahn der Zeit. Man hätte sie eben pflegen sollen, sich etwas Mühe geben und etwas dagegen tun müssen, - vielleicht auch professionelle Hilfe beanspruchen, als man gemerkt hat, dass sie Schaden nimmt. Man hätte grössere Defekte sicher noch abwenden können, hätte man es frühzeitig bemerkt, aber dann war es plötzlich zu spät gewesen - zu viele Löcher, zu viele schadhafte Stellen.
Ein schwaches Gefühl von Trauer kommt bei ihm auf, er lässt es zu, denn die Sonne schien ja, es kann also nichts passieren.

Wirklich fröhlich sehen diese drei Teile hier auch nicht aus, sie sind matt, ausgebleicht von der Sonne und das Ziegelrot hat seinen Glanz verloren. Etwas Auffrischung würde nicht schaden - mit einem Öl-Lappen mal darüber fahren, vielleicht, damit das Wasser nicht ins Holz dringt und die Spalten nicht immer grösser werden.

Zudem scheint diese kleine Gruppe etwas einsam, hier, auf dem kleinen Rasenstück.
Noch nie hatte er gesehen, dass jemand am Tischchen sass - vielleicht zwei formschöne Gläser darauf, eine Flasche rubinroten Wein, Häppchen, ein kleiner Bissen oder ein farbenfroher Salat. Ein Pärchen auf den alten Stühlen, glücklich sich zuprostend, ein Lächeln, gespitzte Lippen, tiefe Blicke und leuchtende Augen.

Früher waren es vier gewesen, denkt er, zwei Grössere und zwei Kleinere. An den Kleineren standen zwei Stühle, an den Grösseren vier. Alles im typischen Rot ausser die Beine, die waren, wie gesagt, silbern, geschwungen und verziert. Sein Vater hatte alles aufgemöbelt, repariert und restauriert. Sie waren vorher in einem erbärmlichen Zustand.

Die vier Runden standen dann in der Mitte der Gartenterrasse. Umgeben von vielen Eckigen, zu denen immer vier Stühle gehörten. Die eckigen Tische waren nicht antik, sondern rote Kunststofftischplatten mit gelochten Hartplastik-Schalensitzen auf weissgestrichenen Stahlrohrbeinen - wie man sie in vielen Gartenwirtschaften landauf und landab sehen konnte. Sie waren vor einigen Jahren modern gewesen, robust, fast unverwüstlich, brauchten kaum Pflege und sie passten formgleich zueinander. Sie wurden zusammengeschoben wenn eine grosse Gruppe kam, für einen Verein in eine lange Reihe gestellt, oder als Block nebeneinander platziert, wenn ein Buffet abgehalten wurde. Mit Tischtüchern abgedeckt machten sie einen etwas edleren Eindruck und ohne standen sie im Regen, weil man ihnen das zumuten konnte. Wetterfest - ja das waren sie. Sie stehen sicher immer noch dort, unverwüstlich eben.
Und, sie waren stapelbar, wenigstens die Stühle, aber auch die Tische konnten seitlich „gestapelt“ werden, wenn die Tischplatten gekippt wurden. So brauchten sie weniger Platz, wenn sie unter das Dach gestellt wurden - aber das wurde nur vor dem Winter gemacht.

Doch die vier Runden wurden immer unter das Dach geschoben, vor dem Regen geschützt. Denn sie waren besonders, nicht wie die anderen - meinte man. Darum musste man sie behüteten, hegen und pflegen - beschützen vor möglichem Schaden. Sie waren eben wertvoll, da war er sich sicher gewesen.

Sie waren eine Gruppe, gehörten zusammen, und doch war jeder der Vier individuell. Jeder Tisch einzeln gemacht, jeder Stuhl ein Unikat. Keine Massenproduktion, das sah man. Mit ihrer runden Form konnten sie auch nicht einfach zusammengeschoben und in eine Reihe gestellt werden und doch passten sie als Gruppe perfekt zusammen, glaubte man.
Auch wenn man die alten Tische nicht aufklappen konnte und die antiken Stühle nicht stapelbar waren, damit man etwas Platz hätte sparen können, sie waren trotzdem seine Liebsten und er war stolz auf sie.
„Jeder fordert halt den Platz ein, den er braucht“, davon war er überzeugt.

Sie waren beliebt,die Runden, ja oft sogar begehrt, nie fühlten sie sich einsam oder verlassen. An ihnen sassen eher die Verliebten, die Romantiker, die Nostalgiker und die Individualisten - und das Wirtepaar mit seinen beiden Kindern, wenn das Lokal geschlossen war. An ihnen wurde gegessen und getrunken, gelacht, geredet, gestritten, getuschelt und gekuschelt und an Wirte-Ruhetagen auch Schulaufgaben gemacht.
Bei ihnen war das ganz Leben zu Gast!
Nie würde man diese Vierergruppe aufteilen können, davon war er überzeugt.

Und trotzdem steht das kleine, runde Gartentischchen mit den beiden antiken Stühlen nun hier, weit ab der anderen. Manchmal halt etwas deplatziert vielleicht - aber nur selten. Und manchmal meint er, es gehöre noch immer zu ihm - aber nur von unten her gesehen.

©® Copyright by Herr Oter




"|"




Montag, 17. Oktober 2011





Man verbraucht nicht viel, 
wenn man stillsitzt und Bücher liest.

Zitat: Aldous Huxley




(°±°)

Samstag, 15. Oktober 2011






Hoffnung -
ist wie der Zucker im Tee: 
Auch wenn sie klein ist, 
versüsst sie alles

Aus China


:)



Freitag, 14. Oktober 2011




 Gönne Dir einen Augenblick der Ruhe,
und Du begreifst, 
wie närrisch Du herumgehastet bist. 

Lerne zu schweigen,
und Du merkst, 
dass Du viel zu viel geredet hast. 

Sei gütig, 
und Du siehst ein, 
dass Dein Urteil über Andere allzu hart war!

(von Chen Chuji)



:)


Donnerstag, 13. Oktober 2011





Die Wahrheit 
ist wie die Schönheit einer Frau.

Am schönsten ist sie 
ungeschminkt.




('' )( '') 



Dienstag, 11. Oktober 2011

Montag, 10. Oktober 2011

Donnerstag, 6. Oktober 2011




Ein schönes Buch:

"Marie des Brebis" 
Der reiche Klang des einfachen Lebens. 
Eine Biografie  von Christian Signol




„Was für ein wunderbares Buch!
Ich bin ganz verzaubert von der Lebensgeschichte der Marie des Brebis."

Marie wird als Findelkind im Jahre 1901 von einem Hirten unter einem Wacholderbusch gefunden und zu einer Bauernfamilie gebracht. Dort wird sie wie eine Tochter aufgenommen. Fast ihr gesamtes Leben verbringt sie als Schafhirtin in der urwüchsigen Natur des Quercy in Frankreich. Stets ist sie von liebenswerten Menschen umgeben. Mit ihrem Grundvertrauen in das Leben und ihrem Blick auf das Gute in der Welt, erträgt sie das harte Leben dieser Zeit und alle persönlichen Schicksalsschläge: Zwei Weltkriege, der Verlust ihres ersten Kindes, die harte Arbeit ihres Mannes im Steinbruch, die ihn schliesslich seine Gesundheit kostete, die Angst um den Sohn, der sich im Zweiten Weltkrieg den Widerstandskämpfern anschloss oder das schwere Los der geliebten Tochter im fernen Paris.
Doch daneben erfährt sie in ihrem einfachen, neunzig-jährigen Leben genau soviel Wunderbares, Schönes und Erfreuliches.
Ihre positive Lebenseinstellung ermöglicht es ihr, am Ende ihres erfüllten Lebens fröhlich und dankbar zurückzuschauen.


“Nicht immer wusste ich, was Glück bedeutet: 
Dass man zufrieden ist mit dem, was man hat,
und sich selbst so akzeptiert, wie man ist.”

Dieses warmherzige und positive Buch lässt uns innehalten und vielleicht wird uns wieder einmal bewusst, dass man durch die richtigen Lebenseinstellung, mit weniger - einfach mehr zufrieden sein kann.“


Der Autor:
Christian Signol wurde 1947 in einem kleinen Dorf der Dordogne geboren. Als er mit elf Jahren in ein Internat geschickt wurde, litt er sehr unter der Trennung von seiner Familie und seiner Heimat. Dieses Gefühl der Entwurzelung wurde nach dem Studium der Literatur- und der Rechtswissenschaften zum Auslöser für seine schriftstellerische Tätigkeit. Seine Bücher wurden in Frankreich von Millionen von Menschen begeistert gelesen, erfolgreich verfilmt und mit Preisen ausgezeichnet.


Buch-Informationen:
Verlag: Urachhaus, Stuttgard
Seiten: 191
Auflage: 10.Auflage (Sept. 2007)
ISBN-13: 978-3825175801




:-)











Montag, 26. September 2011




Schöne Teppiche
Kostbare Tapeten
Wertvolle Möbel
Teure Bilder

ohne Bücher, ist jedes Zuhause arm.

findet Herr Oter



(#°_°#





Sonntag, 25. September 2011




Frage des Tages:

Mögen Tauben auch Trauben,
oder glauben Tauben,
dass Trauben nichts taugen?

Hmm - manchmal kann Herr Oter einfach nicht widerstehen - Entschuldigung!


:-o



     Ich glaube,

dass, 
wenn der Tod unsere Augen schliesst,
 wir in einem Licht stehen
von welchem unser Sonnenlicht nur
 der  Schatten  ist.


Arthur Schopenhauer






:)

Samstag, 24. September 2011




«Lesen 
 ist eine Kunst.
Ich habe achtzig Jahre dafür gebraucht
und kann noch jetzt nicht sagen,
dass ich am Ziel wäre.»

Sagte Johann Wolfgang Goethe 



.... und mir wird es in achtzig Jahren 
nicht viel besser ergehen,
meint Herr Oter dazu. ;-)




°



Donnerstag, 22. September 2011

Marie


°



Marie

Liebe, wie sie heute zu Nachkommen üblich sei, habe sie als Kind nie erfahren, sagt die fast neunzigjährige Marie, als ich sie im Alterszentrum, wo sie seit Kurzem wohnt, besuche.
Als Älteste von dreizehn Kindern habe sie schon sehr früh vor allem Arbeit und Verantwortung gekannt. Sie könne sich kaum erinnern, dass sie einmal nicht auf jüngere Geschwister habe aufpassen müssen, sei es auf dem anderthalbstündigen Schulweg, beim Vieh hüten oder beim Sammeln von Beeren, Pilzen, Kräuter und anderem Essbarem, das die Natur hergab. Auch hätten sie sich selten satt essen können - einteilen und beiseitelegen für die damals noch viel strengeren Winter, seien wichtig gewesen. Das, und das ständig fehlende Geld, liessen immer nur das Notwendigste zu.
Freizeit gab es kaum, meistens hätten Haus-, Stall-, Feld- oder Handarbeiten gemacht werden müssen. Denn, „Zutun gab es immer - und Kinder waren, aus heutiger Sicht, vor allem dazu da, Arbeiten zu übernehmen und mitzuverdienen, sobald sie dazu imstande waren.“
Aber schlimm sei das damals für sie nicht gewesen. Denn alle, die sie kannte - in diesem, damals als ärmste Gegend der Schweiz geltenden Hochtal - hätten es nicht besser gehabt.
Man kannte einfach nichts anderes“.
Allen sei es so ergangen, ausser den paar wohlhabenden „Studierten“, die geachtet waren oder den jämmerlichen Krämerseelen, die zwar bewundert, aber zugleich verachtet wurden, weil sie Trunksucht, Krankheiten und familiäres Leid gnadenlos ausnutzten und schlussendlich den mausarmen Bauern in den schlimmen Jahren zwischen den Kriegen, die Höfe für ein Butterbrot abluchsten.

Die übelste Erinnerung an ihre Kindheit, vermutlich sogar die schlimmste Erfahrung ihres Lebens war, als ein plötzliches Unwetter mit anhaltendem Platzregen, sie und ihre Geschwister beim Hüten der kleinen Vieherde auf einem Weideplatz, weit weg des abgelegenen Heimathofes überraschten.
In ganz kurzer Zeit verwandelte sich ein friedliches Wiesenbächlein, das querend oberhalb des kleinen Heustalls die von Wald gesäumte Matte durchfloss, in einen reissenden Wild-Bach. Schon bald riss beidseitig des kleinen Unterstandes eine Schlammlawine einige ihrer Geissen und Zicklein mit in den Wald.
Ich hatte solch unglaubliche Angst, als ich hilflos zusehen musste, wie die armen Tiere fortgeschwemmt wurden, während ich versuchte, die verängstigten Geschwister und restlichen Tiere in Sicherheit zu bringen. Doch ich habe spürte, dass das einfache Hüttchen, das uns noch vor der gewaltigen Schlammmasse schützte, der Naturgewalt mehr lange standhalten konnte und, dass wir somit in Kürze den gleichen, todbringenden Weg wie die Geissen würden gehen müssen. Ich war mit der Situation und der riesigen Verantwortung völlig überfordert.“
Doch plötzlich, aus zunächst unersichtlichen Gründen, sei eine grosse, unterspülte Tanne mit lautem Getöse umgestürzt und habe sich parallel zum Bach schützend vor die derangierte Hütte gelegt.
Die Gefahr war gebannt.
Ob der Zufall oder Gottes Hand im Spiel war, wisse sie nicht, doch glaube sie heute eher an Letzteres.

Der wild gewordene Bach habe unten im Dörfchen grosse Schäden angerichtet, ja, ganze Dorfteile weggerissen und verwüstet. Ihre Eltern, die bei anderen Bauern als Hilfskräfte gearbeitet hätten, hätten ebenfalls bange Stunden erlebt, bis sie wussten, dass ihre Kinder, Gott sei Dank, das Unwetter heil überstanden hatten - auch wenn die fehlenden Geissen und das Geröll auf der Matte ein erheblicher Verlust bedeutete.

Diese verantwortungsvolle und harte Kindheit habe sie jedoch vor allem positiv geprägt. Sie habe meistens in ihrer fünfundfünfzigjährigen Ehe „geführt“, „vorangetrieben“ und „weiter gebracht“. Oft habe sie „den Karren aus dem Dreck gezogen“ und das Leben in die richtigen Bahnen gelenkt. Dazu habe natürlich auch ihr Ehemann viel beigetragen, arbeitsam, gutmütig genügsam und grosszügig wie er war.
Er, der ebenfalls aus einer dreizehnköpfigen Kinderschar stammte, aber als jüngster eher das Gegenteil von ihrer Kindheit erlebte, habe sich ihr immer wunderbar angepasst und sei froh gewesen, wenn jemand anderer die Zügel in beiden Händen hielt.
Wäre er wie ich oder ich wie er gewesen - das Gespann hätte nie so gut und so lange harmoniert.“

©® Copyright by Herr Oter

:-)


Samstag, 17. September 2011

°




Wer Ernst heisst,
der soll auch fröhlich sein.


Übrigens:

Auch Freud war 
manchmal traurig.




:-))

Freitag, 16. September 2011

°



Wenn alles relativ wäre, 
gäbe es nichts, 
wozu es relativ sein könnte.

Bertrand Russell im „ABC der Relativitätstheorie“




:-(

Dienstag, 13. September 2011

°




Beständige Werte

Täuscht mein Eindruck oder stimmt er, dass immer öfter Menschen in eine Krise geraten oder zumindest kurzzeitig aus der Bahn geworfen werden, den Halt verlieren, psychisch angeschlagen oder zumindest weniger belastbar sind? Warum sind immer mehr dem Druck der heutigen Zeit nicht mehr gewachsen? Warum nimmt die Zahl der psychisch Kranken zu. Ist unsere Gesellschaft einfach verweichlicht?

Könnte es aber auch sein, dass der immer häufigere Verlust von Gemeinschaften und beständigen Werten dabei eine Rolle spielen? Fühlen sich immer öfter Menschen seelisch einsam und alleine gelassen, trotz immer grösserer Wohndichte?
Ist es der Verlust von „sicheren“ Werten, der immer mehr Menschen verunsichert?

So ein beständiger Wert war noch vor wenigen Jahrzehnten, vermehrt die Familien-Gemeinschaft. Oft konnte man sich, gerade in einer Krise, auf die Familienwerte verlassen. Man war in eine Gemeinschaft eingebettet, die, weil sie die Nächsten waren, am ehesten Verständnis für ein Familienmitglied aufbrachten, wenn es aus dem Rahmen viel. Man fühlte sich auch eher verpflichtet, „seinen Eigenen“ zu helfen oder zumindest beizustehen.
Doch heute werden bereits zahlreiche Kinder und Jugendlichen diesem sicheren Gefühl einer starken Gemeinschaft beraubt, weil sich die Eltern trennen. Denn welche Bindung ist aus der Sicht eines Kindes sicherer, als die Gemeinschaft von Mutter und Vater? Doch dieser vermeintlich sichere Wert - auch in schwierigen Zeiten - entpuppt sich immer öfter als Illusion und diese Scheidungs-Kinder werden sich immer schwerer auf den beständigen Wert einer eigenen Partnerschaft verlassen können.
Aber auch viele weitere beständige Werte sind meiner Ansicht nach in unserer Gesellschaft verloren gegangen. Wer hat noch die Möglichkeit in einer behutsamen Dorfgemeinschaft zu leben und wer sieht darin auch noch einen vorwiegend positiven Sinn? Kann man sich auf unseren Staat verlassen. Gibt er uns ein sicheres Gefühl, das Gefühl einer Gemeinschaft - jeder für jeden? Wie lange gilt, was heute beschlossen wird. Welche „Werte“ werden dem Wohlstand des Einzelnen geopfert?
Ist mein Arbeitsplatz, mein Zuhause, mein Bankkonto, mein Gespartes, meine Alters-Rente oder gar meine (atomare) Umwelt sicher?
Aber auch die Gemeinschaft einer Kirche, mit ihren verlässlichen Abläufen im Kirchenjahr, gab früher viel mehr Leuten das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit. Doch immer mehr sind inzwischen ausgetreten, weil sie den Sinn und den Wert nicht mehr erkennen können oder weil sie mit weltfremden Regeln und Gepflogenheiten oder einer gewissen Verlogenheit Mühe haben. Alternativ suchen dann manche die trügerische Gemeinschaft eines Chat-Raumes im Internet.
Ist langfristig gesehen, die Freiheit des Einzelnen, die grösstmögliche Verwirklichung seiner selbst und die individuelle Unabhängigkeit in einer Gesellschaft höher zu werten, als die beständigen Werte einer Gemeinschaft? Oder ist beides, mit gewissen Einschränkungen, möglich?

Meiner Meinung nach bedürfte es nur wieder ein bisschen mehr behutsame Achtsamkeit dem Nächsten gegenüber und ein bisschen weniger Eigennutz und Egoismus, um ein gesundes Mass zu finden. Dazu hat jeder - ab sofort - die Möglichkeit etwas beizutragen.

Ich meine:
Wir brauchen wieder ein paar beständige Werte mehr, als der unsichere Wert des Geldes oder einer kurzfristigen, individuellen Freiheit um jeden Preis.

® Copyright by Herr Oter





.-±
 



°




RumHühnern -
eine Tätigkeit, die nicht nur durch Rum betrunkene Hühner ausführen



;-)

Montag, 12. September 2011

°




     Wer mich nicht liebt,
der darf mich
auch nicht beurteilen!

-->
(Johann Wolfgang Goethe)
 





:-)

Mittwoch, 7. September 2011



Je länger es dauert,
bis die Zivilisation zusammenbricht
- bzw. bis wir sie selbst zu Fall bringen -,
desto chaotischer wird der Zusammenbruch verlaufen und
desto schlimmer wird es allen ergehen,
die ihn erleben und die danach kommen!

Zitat aus: Das Ökomanifest von Derrick Jensen
(Piper Verlag München 2006 /ISBN 978-3-86612-215-4)






:-((

Dienstag, 6. September 2011

°



Es scheint schwierig zu sein,
eine saubere Bank zu finden,
auf die man sich setzen kann.

meint Herr Oter, nachdem er Zeitungen gelesen hat


:-((

Montag, 5. September 2011






„Ich habe nie verstanden,
warum man laufen sollte,
wenn man nicht auf der Flucht ist.
Und selbst dann
ist es noch gescheiter,
sich tot zu stellen!“


Herr Oter gibt noch seinen Senf dazu: 
und Radfahren ist schöner....



;-)

Samstag, 3. September 2011

°



Die Schweiz:
Ein
EIN-WANDERer-LAND
°


:-))

°



Gleissende Sonnenstrahlen
verfangen im silbernen Gewebe der Spinnen,
durchdrangen dünne Nebelschwaden
und tropfende Nadelbäume,
um mir zu verkünden,
dass der Herbst nun beginne.





Dienstag, 30. August 2011

°




Als ich heute Morgen, 
den rotleuchtenden Himmel 
 über dem Sattgrünen betrachtete,
wünschte ich, 
den treffenden Satz dafür zu finden, 
was ich empfand -
damit hier, 
ich darüber berichte -
weil keiner da war, 
mein Glück zu teilen. 
® Copyright Herr Oter



:-)

Montag, 29. August 2011

°




Je grösser der Tritt in den Hintern,
desto weiter fliegt man -
nach vorne !!

Krisen bringen uns weiter, viel weiter, sehr viel weiter.
meint Herr Oter



:-))