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Montag, 7. Juli 2008


Die Welt ist schlecht und ungerecht.

Denn dir geht's gut und mir geht's schlecht. 
Wär' die Welt gerechter, 
ging's mir besser und dir nicht schlechter.
Erkenntnis


:-)

Sonntag, 6. Juli 2008




Ich bin nichts, 

bin rein nichts, 
habe nur Lust zu schreiben, 
zu lesen und zu suchen.
 

Für mich ist das Grund genug, 
um zu sein.

Herr Oter


;-)



Ein Autor ist, 
wer sich wie ein Autor verhält.

Wie verhalten sich Autoren?
Autoren schreiben.
 
Aber nicht jeder, 
der schreibt, 
ist deswegen schon ein Autor.
Ron Kellermann: Fiktionales Schreiben



:-)

Mittwoch, 2. Juli 2008




Schafe sind normalerweise kein geschwätziges Volk. 

Das liegt daran, 
dass sie oft den Mund voll Gras haben. 

Es liegt auch daran,
dass sie manchmal nur Gras im Kopf haben.

aus Leonie Swann: Glennkill. Ein Schafskrimi



;-)

Dienstag, 1. Juli 2008




Sehen Sie, 
ein Mensch, der liest, 
ist etwas ganz und gar Verrücktes. (...) 

All diese fleissigen Geistesarbeiter sind Fliegen, 
welche den Büchern auf den Leim gekrochen sind. 
Kleine, schillernde Schmeissfliegen vor grossen Büchern, 
dicken Büchern, 
die nur auf den günstigen Augenblick warten, 
um wie Fallen zuzuschnappen. 
Klapp!

aus Hermann Burger: Bork



;-)

Sonntag, 29. Juni 2008



Man hat nur wenige,
wirklich gute Freunde
und es gibt nur wenige,
wirklich gute Bücher.


Aber von beiden
braucht es auch nur wenige,
wenn sie wirklich gut sind.
meint Herr Oter






:-)

Samstag, 28. Juni 2008





Die Vorstellung vom freien Willen ist eine Illusion.
Aber Illusionen sind durchaus nützlich.
Franz M. Wuketits: 
Der freie Wille. 
Die Evolution einer Illusion




:-)

Freitag, 27. Juni 2008





Man lernt nichts, 
wenn man bloss Bücher liest.
Man lernt nur durch Rückschläge.

von Sawami Prajnanpad


Man lernt fast nichts, 
wenn man bloss Bücher liest.
Man lernt aber sehr viel 
durch erfahrene Rückschläge.

denkt sich dabei Herr Oter



:-)

Mittwoch, 25. Juni 2008



Bewahre Dir Deine Träume .....
Du kannst nie wissen, 
wann Du sie noch einmal brauchst.

Zitat von Carlos Ruiz Zafon, Schriftsteller



meine Buchempfehlung zu diesem grossartigen Autor:




:-)

Sonntag, 22. Juni 2008

Albert Einstein erklärte "Relativität" folgendermassen:

Wenn Sie neben einer schönen Frau sitzen, kommt ihnen eine Stunde wie eine Minute vor.
Wenn Sie aber auf einer heissen Herdplatte sitzen, kommt Ihnen eine Minute wie eine Stunde vor.
Das ist Relativität


Anmerkung von Herr Oter:

Für Menschen in der heutigen Zeit, sind 60 gelebte Jahre vor dem Tod, relativ kurz.
Für Eintagsfliegen aber - relativ lang



:-)

Freitag, 20. Juni 2008




Die Zukunft interessiert mich:
 Denn ich habe die Absicht, dort meine nächsten Jahre zu verbringen.


von Woody Allen




:-)

Sonntag, 8. Juni 2008

Montag, 19. Mai 2008



Wie ich das sehe:
Jeder lobt dich nur seinetwegen!
Sei es aus Unkenntnis, eigenem Unvermögen, aus Grosszügigkeit

oder weil er etwas von dir will.


:-)

Donnerstag, 15. Mai 2008





Das Glück ist in uns!

Wie wäre es sonst möglich, 
dass ein Bettler lächeln kann?

Der Schauspieler und Autor 
Curt Goetz (1888-1960)




:-)

Montag, 12. Mai 2008



Reden sollte man nur über das,
was man kennt.
Und man kennt das, 
was man erlebt 
und gesehen hat.


Heute reden viele vor allem über das,
was sie vom Fernseher kennen,
als ob sie das erlebt und gesehen hätten.
… meint Herr Oter


:-)

Dienstag, 6. Mai 2008





Wer die Vergangenheit ignoriert,
kann die Zukunft nicht sinnvoll gestalten.

sagt Ellen Ringier



:-)

Donnerstag, 1. Mai 2008



KAUF-KRAFT


Wer kauft, 
was er braucht, 
kann immer kaufen, 
was er braucht.

Wer kauft, 

was er nicht braucht, 
muss verkaufen, 
was er braucht.

(Sprichwort)


:-)

Freitag, 25. April 2008





ENT-DECKE DICH SELBST!
Doch welche Decke muss dafür weg?
(Aufdecken zum Entdecken)




:-)

Donnerstag, 24. April 2008





Neues Tierschutzgesetz


Der Bundesrat will definitiv kein Kampfhunde-Verbot. Aber strengere Vorschriften für Wellensittiche und Meersäuli. Sie dürfen in Zukunft nicht mehr alleine gehalten werden.
Diese Neuerung bringt mich nun in arge Bedrängnis und wirft Fragen auf:
Denn letzthin ist leider eines meiner beiden Meersäuli, vermutlich aus Altersschwäche, gestorben.
Muss ich nun das Zweite (es heisst "Wuschali") töten, weil es alleine nicht mehr gehalten werden darf?
Würde ich ein Junges dazu kaufen, hätte ich in ein paar Monaten, wenn das "Wuschali" stirbt, das gleiche Problem. Ich müsste wieder ein Junges dazu kaufen- und so weiter - endlos.
Dabei möchte ich, nach dem „Wuschali“, gar keine Meerschweinchen mehr.
Gibt es für solche Fälle vielleicht irgendwo "Leihmeerschweinchen"?
Ich habe mir auch überlegt, ob ich meinem „Wuscheli“ vielleicht einen ausgestopften Artgenossen in den Käfig stellen soll. Dem „Wuschali“ würde es vermutlich nicht viel bringen, denn es ist klug und würde sich nicht so leicht übertölpeln lassen. Aber so könnte ich vielleicht einer Anzeige von Denunzianten entgehen. Möglicherweise liesse sich dadurch, ja sogar eine periodische, bundesamtliche Hauskontrolle täuschen.
Natürlich könnte ich mein „Wuschali“ auch freilassen. Aber ich habe Angst, dass es von einem bösen Hund gefressen würde. Das würde mir das Herz brechen.
Gibt es eine Lösung des Problems?




:-)

Mittwoch, 23. April 2008


200 Kilogramm Mais
werden benötigt, um Ethanol für
655 Auto-Fahrkilometer
zu produzieren. Von dieser Menge könnte sich
1 Mensch - 1 Jahr lang
ernähren!!!

(Aber, die meisten haben Polenta ja sowieso nicht gerne, oder?)



:-((

Freitag, 18. April 2008

Unsere „Jöööö“ - Gesellschaft




Unsere „Jöööö“ - Gesellschaft

Wenn ein frecher, unverbesserlicher Bär - der dem Menschen immer wieder gefährlich nahe kommt - abgeschossen wird, gibt es einen tagelangen Aufruhr im Land, eine staatspolitische Auseinandersetzung mit Italien und sogar mehrfache Morddrohungen für die Verantwortlichen.
Aber, wenn täglich tausende Tiere zum Verzehr geschlachtet werden, finden es alle normal und kein Mensch interessiert sich dafür.
Scheinbar ist nicht jedes Tierleben gleich viel wert.
Übrigens, gemäss dem Bundesamt für Statistik, wurden im Jahr 2005 nur im Inland über 14’ooo Schlachttiere (ohne Importe, Wild, Kaninchen, Geflügel und Fische) pro Werktag für die Fleischproduktion getötet. Ein Bär war zum Glück nicht darunter.




:-((

Sonntag, 13. April 2008








Oft kommt das Glück zu einer Tür herein,von der man gar nicht wusste, 
dass man sie offen liess.

Der amerikanische Schauspieler John Barrymore (1882-1942)



:-)

Samstag, 12. April 2008

Donnerstag, 10. April 2008




 
Bibliothek im Kloster Wiblingen


 

Ein Raum ohne Bücher
ist ein Körper ohne Seele.
von Marcus Tullius Cicerorömischer Schriftsteller, Politiker und Jurist
*03.01.0106 v. Chr. †07.12.0043 v. Chr.


:-))

Freitag, 4. April 2008






Wen man schlafen sah,
kann man nicht mehr hassen.

 
Der Autor und Philiosoph Elias Canetti (1905-1994)




:-)

Montag, 31. März 2008

Freitag, 21. März 2008

Der Schachspieler und der Maler



Der Schachspieler und der Maler



Ein weltberühmter Schachspieler hatte einen Freund, der war Maler.
Dieser malte zwar prächtige Bilder, aber trotzdem war der Künstler sehr arm, weil er keines davon verkaufen wollte. Aber ab und zu verschenkte er eines.
Auch malte er schon seit langer Zeit immer das gleiche Motiv - wunderschöne, bunte Regenbogen auf zartblauem Hintergrund.
Der reiche Schachspieler unterstützte seinen mittellosen Freund ab und zu und der beschenkte ihn manchmal mit einem seiner Bilder.
Doch das schönste Bild des Künstlers war seine bunte Seele, die er in sich trug und die sich fortwährend in seinem Gesicht widerspiegelte, so dass alle Menschen von seiner Persönlichkeit fasziniert waren. Diese Ausstrahlung seines Freundes beeindruckte den genialen Schachspieler am meisten und er war sehr stolz darauf, so einen beliebten und gütigen Menschen als Freund zu haben.
Denn der geniale Schachspieler war eher unbeliebt, weil er ständig gestresst und vor grossen Turnieren immer sehr nervös war. Aber als weltbekanntes Genie mit grossem Erfolg war er eine immense Gage wert und so lastete auf ihm vor wichtigen Kämpfen, ständig ein sehr grosser Druck. Darum war er auch oft mit seinen Liebsten unausstehlich und viele gingen lieber auf Distanz zu ihm.
Schon mehrmals hatte er den Maler gefragt, woher er seine aussergewöhnliche Seele habe. Aber der lächelte ihn immer nur freundlich an und schwieg.
Doch der Schachspieler war stur und liess ihm keine Ruhe. Er drängte immer öfter auf einen Antwort. Zudem hatte er auch keine andere Wahl, denn sein mürrisches Benehmen nahm immer mehr Besitz von ihm und dagegen musste er etwas tun, wollte er nicht noch seine letzten Freunde verlieren.
Als er wieder einmal ganz verzweifelt wissen wollte, woher der alte Maler seine aussergewöhnlich bunte Seele habe, fragte sein bescheidener Freund zurück: „Kamerad, weisst Du, woher du deine mathematische Begabung hast?“
Der erfolgverwöhnte Schachspieler wurde immer unglücklicher. Ihm gefiel seine eigene Lebensweise immer weniger und die Freude am königlichen Spiel hatte er auch verloren. Am Ende begann er, sich selbst nicht mehr zu gefallen. Er fand sein Leben grau, seine Seele einfarbig und seinen Reichtum nutzlos. Er war einsam und traurig und daran konnte auch sein vieles Geld nichts ändern. Er wurde krank und konnte seinen Freund nicht mehr in seinem Atelier besuchen.
Als der greise Maler davon erfuhr, nahm er einen Regenbogen und besuchte damit seinen kranken Freund. Er erzählte ihm am Krankenbett folgende Geschichte:
„Früher war ich einmal ein berühmter Maler, der seine Bilder teuer verkaufen konnte. In den klotzigsten Galerien waren sie zu finden, auf den grössten Auktionen wurden Spitzenpreise dafür bezahlt und in den kolossalsten Museen hängen sie noch heute.
Aber die Leute wollten immer mehr von mir, die Techniken sollten immer raffinierter und die Farben immer leuchtender werden. Dabei wurde um mich herum alles immer grauer und düsterer.
Da brach ich eines Tages auf in die Natur, weil ich einen Regenbogen malen wollte. Lange sass ich da, bis sich in der Ferne endlich einer zeigte. Ich wollte näher hin und so ging ich ihm entgegen. Ich lief und lief und doch kam ich nie, zu ihm hin.
Bald hatte ich mich verlaufen, war irgendwo in einer Wüste und wusste nicht mehr zurück. Da fand ich eine kleine Oase und blieb dort jahrelang. Zuerst malte ich, was ich sah: Sand und Dünen, braunes Gehölz, weisse Wolken und auch die dunkle Nacht mit den winzig kleinen leuchtenden Sternen. Andere Farben gab es in der Wüste kaum. Bald waren diese Farbtöpfe aber aufgebraucht und übrig bleiben nur noch Rot, Gelb und Blau.
Da begann ich aus der Erinnerung den Regenbogen, der mich hierher geführt hatte, zu malen. Noch nie hatte ich die Farben so schön leuchten gesehen, wie hier in dieser Einöde.
Stundenlang starrte ich, in der glühenden Sonne sitzend, fasziniert darauf und auf einmal wurde der Regenbogen zu einem farbigen Strudel der mich unweigerlich in sich hineinzog und ich verschwand damit ins Bild hinein. Ich kam aber nicht etwa auf der Rückseite des Gemäldes wieder hinaus. Nein, ich war in eine andere Welt geraten – ganz anders als die unsere und noch viel besser. Sie war wunderschön, voll Glück, Harmonie und Frieden - ich musste ins Paradies gekommen sein.
Im ersten Augenblick habe ich mich erschrocken. Ich fand mich nicht zurecht und ich verstand die Sprache dieser Welt nicht. Doch die Menschen dort erwiesen sich als sehr freundlich und ausserdem drückten sie ihre Gedanken nicht mit Worten aus. Sie malten und so verstanden sie sich untereinander viel besser, als wir mit unseren zahlreichen Sprachen. Ihre Farben verschwammen ineinander und mischten sich, alle Schattierungen waren möglich und so bildeten sich ganz neue Farbtöne. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und alles schien in dieser Bildsprache möglich. Sehr schnell begann ich sie zu verstehen. Die Bewohner waren herzlich und begabt und ausserdem verstanden sie viel von menschlichen Seelen…“
„Bist du ins Paradies der Maler geraten?“ unterbrach ihn der Schachspieler.
„Ja, so muss es wohl gewesen sein“, sagt der Maler mit einem weisen Lächeln.
„Mir gefiel es dort so gut, dass ich nicht mehr zurück kehren wollte. Aber man gab mir zu verstehen, dass es für mich noch viel zu früh war und ich hier noch einiges zu erledigen hätte. Ich musste wieder gehen. Zum Trost aber gab man mir meine bunte Seele als Geschenk mit. Damit soll ich mich immer an sie erinnern und mich ständig aufs Paradies der Maler freuen.“
„Ich weiss nicht wie, aber plötzlich lag ich im Wüstensand, nahe an meiner Oase. Ich packte meine Sachen zusammen und begann in eine Richtung zu laufen und bald kam ich in eine fremde Stadt. Es war diese hier.
Mein Gesicht war durch die gegerbte Haut und den weissen Bart nicht mehr zu erkennen und inzwischen war ich auch für Verschollen erklärt worden. Das war mir Recht so, denn mit meinem früheren Leben wollte ich nichts mehr zu tun haben. Reichtum und Besitz waren für mich nicht mehr wichtig - Friede und Zufriedenheit umso wichtiger.“
Die Augen des Malers leuchteten und der Schachspieler war nun auch ganz aufgewühlt.
„Meinst du, dass es auch ein Paradies der Schachspieler gibt?“, fragt er den Maler ganz aufgeregt.
„Ich denke, dass es für jeden, der daran glaubt, ein Paradies gibt“.
„Und - kann ich es auch finden?“, fragt der kranke Mann.
„Ich glaube - jetzt schon“, sagt der alte Maler, „darum habe ich dir diese Bild hier mitgebracht. Es ist der Regenbogen, den ich damals in der Wüste gemalt hatte. Nimm ihn zum Dank, denn es ist der Schönste von allen.“
Und mit einem zufriedenen Lächeln, schliesst der greise Maler seine müden Augen.

©® Copyright by Herr Oter



:-)

Donnerstag, 20. März 2008