.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Aschermittwoch:





Aschermittwoch:

Also, 
wer erwartet, 
dass in der Welt die Teufel mit Hörnern und die Narren mit Schellen einhergehen, 
wird stets ihre Beute, oder ihr Spiel sein. 

Arthur Schopenhauer

Geboren: 1788 in Danzig
Gestorben: 1860 in Frankfurt am Main
Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer. 
 


Herr Oter meint zu diesem Zitat:
Am Aschermittwoch ist es nicht vorbei mit den Teufeln und den Narren.
Auch in den nächsten 54 Wochen werden sie uns, wenn auch nicht mehr ganz so leicht erkennbar, immer wieder begegnen. 
Ich finde, bei beiden ist Vorsicht geboten.

Doch, wer das Böse nicht kennt, dem wird das Böse nicht ersichtlich – und darum wird der besonders in der Gefahr stehen, vom Bösen heimgesucht zu werden.
Auch wer glaubt, das Böse immer leicht vom Narren unterscheiden zu können, der könnte leicht zur Beute oder zum Spiel der beiden werden.



Zu Arthur Schopenhauer:
Seit seiner Studentenzeit liebte Schopenhauer Pudel und hielt sich zeitlebens auch immer einen. Wenn ein Hund starb, was etwa alle 10 Jahre vorkam, erwarb er jeweils einen ähnlich aussehenden. Die verschiedenen Pudel, so wird in verschiedenen Quellen angeführt, sollen immer "Atman", nach dem Sanskrit-Wort für Lebenshauch und Atem geheissen haben.

In der Reihe seiner Pudel stand am Ende der braune "Putz", entgegen der vorherigen die alle weiss waren. Er begleitete Schopenhauer tagtäglich auf seinen ausgedehnten Sparziergängen und die beiden gehörten bald zu den Sehenswürdigkeiten von Frankfurt, auch wenn der oft missmutige Sonderling Schopenhauer mit seinen zeitweisen lauten Selbstgesprächen meistens belächelt wurde und nicht sonderlich beliebt war.

Schopenhauer war auch der philosophischen Auffassung, dass jeder Hund gleichzeitig jeden anderen Hund enthalte. „Des Pudels Kern“ (Goethe) ging also nie verloren. Für Menschen galt ihm sinngemäss das Gleiche.

"Wenn es keine Hunde gäbe, wollte ich nicht leben", gestand er einmal.
Die Gesellschaft von Männern fand er überflüssig. Die der Frauen, wünschte er sich, er könnte sie überflüssig finden.
Darum ist es nicht verwunderlich, dass Arthur Schopenhauer ein Einzelgänger war.

In seinem Testament bedachte er unter anderem auch seine Magd, Margaretha Schnepp, mit einer lebenslangen Rente, seinem ganzen Mobiliar und dem Pudel "Putz" mit einer zusätzlichen grosszügigen Entschädigung für dessen gute Pflege.



:)




Kommentare :

Eve versus the paradise hat gesagt…

Es stimmt, dass man das Böse kennen muss, um es aufzudecken. Aber ist es nicht so, dass einem, wenn man mit Freundlichkeit durchs Leben geht, auch weniger Böses widerfährt?

Herr Oter hat gesagt…

Das ist ganz sicher so.

Und doch, ich glaube, dass niemand vor dem Bösen gefeit ist.
Aber wenn man eine gesunde Vorsicht walten lässt, dann ist man bei uns, wie mir scheint, doch ziemlich sicher.

Danke für den Kommentar und liebe Grüsse
Resunad