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Montag, 11. Februar 2013






Würde sich jeder so verhalten, 
wie er es von anderen erwartet oder erhofft, 
bräuchten wir nicht auf das Paradies zu warten.


Herr Oter meint dazu:
Zu diesem Sprichwort (Herkunft unbekannt) ist mir nichts weiteres eingefallen. Aber es scheint mir, dass es die Lösung für sehr viele Problem der Menschheit beinhaltet.



.)

Kommentare :

rotzloeffel hat gesagt…

Ich kenne das auch so: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“
Aber ´ne Lösung, nö, soweit würd ich nicht gehen. Aber es ist schon mal ein guter Anfang. So, wie das mit "den kleinen Steinen wegtragen".

Liebe Grüße Rotzlöffel

redfox hat gesagt…

Lösung des Problems? Ich meine, das setzt voraus, dass alle in Harmonie, usw denken. Doch was ist mit denen, die sich von anderen Abgeschiedenheit wünschen - oder gar Schmerz? Es ist so'n Ding mit dem/den Wünschen ... und sie sind vielfältig. Nichtsdestotrotz ein schöner Sinnspruch, der in den meisten Fällen wohl auch positiv animiert :)

Einen lichtvollen Tag wünscht
redfox

dekoratz hat gesagt…

Lieber Herr Oter - nun schreibe ich einmal etwas ausführlicher und versuche das ganze über mehrere Deiner Posts hin zu beantworten.
Als Mensch hat man mit ausreichend Jahren und Lebenserfahrung ( ganz gleich ob gut ob schlecht ) eine Sichtweise auf das Leben und eine Art und Weise des Umgangs damit entwickelt. Der eine sieht es im Großen und Ganzen, der andere im Kleinen und der dritte hat sich das Motto auf die Fahne geschrieben, dass er im Kleinen etwas tun muß, um im Großen etwas zu bewegen. Tja - und da ist es also alles sehr subjektiv, denn jeder bestimmt in seiner Sicht der Dinge und nach seinen Möglichkeiten, was gut und was schlecht ist, gell?
Und so kann sich auch die Sicht- oder Herangehensweise durch plötzlich eintretende Ereignisse gravierend ändern - oder man stellt eben fest, man hat sich selbst geändert und tut heute vieles ganz anders als vorher. Früher hat man vielleicht schnell eingegriffen, heute läßt man Dinge sich entwickeln, früher war man eher abwartend, heute greift man beherzt zu... usw.
Es wäre das Paradies, würde mein Nachbar die Straße so von Schnee befreien, wie ich es von ihm erwarte, würde er nicht allen Schnee zwischen die parkenden Autos werfen, wo das weiße Pulver im Ernstfall fest gefriert. Er sieht das anders - ich solle mein Auto im Winter in die Garage stellen, dann wäre Platz für Berge von Schnee ...
So - nun ist es genug und ich hoffe ich habe alles so gesagt, wie ich es gemeint habe.
Hast du eigentlich schon mein vordergründig hintergründiges Drachenmärchen gelesen?

Ich grüße herzlich -
die DEKORATZ

Lemmie hat gesagt…

Es gäbe aber auch keine Überraschungen, weder in positiver noch in negativer Art. Langweilig.
Lieben Gruß
Lemmie

Herr Oter hat gesagt…

@rotzlöffel:
Du hast recht, lieber Rotzlöffel, es vielleicht nicht DIE Lösung, aber ein guter Anfang sicher.

@redfox:
Ja, stimmt, Wünsche sind vielfältig und die müsste man natürlich berücksichtigen.
Aber wenn der Spruch nur ein ganz kleines Bisschen wirkt ..... ;)

@dekoratz:
Liebe DEKORATZ, (warum so förmlich heute?) ich schätze Deine ausführliche Betrachtungsweise meiner letzten Posts. Danke.

Dabei ist mir aufgefallen, dass im Nachhinein betrachtet, der Eindruck entstehen könnte, dass die letzten Posts irgendwie zusammen hängen würden. Das war nicht beabsichtigt, sondern rein zufällig.
Doch es spiegelt sicher ein Teil meiner meine momentanen Gedankengänge: Wie gehen Menschen in der heutigen Zeit miteinander um und wie bewältigen die etwas "weniger Starken" diese Situation.

Hoffentlich nicht so, wie der Amokläufer von gestern, der bei uns, in unmittelbarer Nähe, mindestens zwei Mitarbeiter und sich am Arbeitsplatz erschossen und noch 7 weitere schwer verletzt hat.

Hätte man es kommen sehen können, hätte man es verhindern können, kann man in Zukunft etwas gegen solche schrecklichen Dinge tun?

Sicher bin ich heute bedeutend sensibler als früher, sicher bin ich sanfter geworden, sicher beschäftigt mich heute die Thematik mehr und doch – heute werden in der Schweiz im Durchschnitt wöchentlich 3 - 4 Menschen umgebracht. Das gab es vor dreissig Jahren bei weitem noch nicht.
Woran mag das wohl liegen?

Dein Drachenmärchen habe ich gelesen, noch in den Ferien auf dem Telefon. Leider lässt sich auf dem Gerät nicht besonders gut kommentieren und darum bin ich damit gewaltig im Rückstand.
Aber ich werde die "Pendenzen" noch erledigen.

@Lemmie:
Genau richtig, Lemmie!
Daran habe ich bei meiner Zusatz-Bemerkung gar nicht gedacht.
Man sollte einfach zuerst etwas nachdenken, bevor man schreibt – ich weiss.

Euch allen, herzlichen Dank und einen friedlichen und sonnigen Tag.
Gruss Resunad